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Corona Chronik B2B (KW 22 | 60 Beiträge)

Aktuelle Insights für B2B-Marketing und Business.

Die Corona-Krise beschäftigt jeden in Deutschland. Über den weiteren Verlauf und die langfristigen Auswirkungen kann niemand genaue Prognosen abgeben. Auch wir nicht.

Als B2B-Agentur können wir jedoch beobachten und Schlüsse aus den Geschehnissen ziehen – und dabei auch relevante Insights für Ihr Business oder Ihren Job als B2B-Marketer teilen.

Hinweis: Dieser Beitrag wird regelmäßig aktualisiert. Vorbeischauen lohnt sich also!


Beitragsübersicht mit Link zum jeweiligen Kurzartikel:

KW 22

KW 21

KW 20

KW 19

KW 18

KW 17

KW 16

KW 15

KW 14

KW 13


KW 22


Gated vs. Ungated Content 1: Das sollten Sie bedenken, bevor Sie Ihre Entscheidung treffen.

Mo, 25.05.2020

Wenn etablierte Kommunikationsformate und -kanäle plötzlich wegfallen, wird Content-Marketing zum Retter in der Not: Schließlich lassen sich mit E-Books, Whitepapers und Co. hochqualifizierte Leads generieren – sofern man den Zugang beschränkt.

Gated Content – oder vielmehr die Frage: soll ich meinen Content nur eingeschränkt zugänglich machen? – scheidet die Geister. Sowohl der öffentliche Zugang als auch das Verstecken der Inhalte hinter Formularen hat Vor- und Nachteile. Ein Überblick:

Ist Ihr Content hochwertig genug?

Als erstes sollten Sie sich diese Frage stellen (und seien Sie ehrlich): Ist Ihr Content so hochwertig, dass Sie dafür zahlen würden? – immerhin „zahlen“ Ihre Kunden mit sensiblen Daten.

So ein Download ist außerdem häufig der erste Berührungspunkt eines potenziellen Kunden mit Ihrem Unternehmen – und Ihre einzige Chance auf einen positiven ersten Eindruck. Der Interessent soll also das Gefühl haben, dass es sich gelohnt hat, seine Daten preisgeben zu haben.

Vorteile von Gated Content.

Wenn Ihr Inhalt hochwertig genug ist, können Sie sich überlegen Ihn als Gated Content anzubieten. Das spricht dafür:

Lead-Generierung.

Der offensichtlichste Vorteil beim Gating: Lead-Generierung. Mit Formularen können Sie Daten sammeln, um Leads zu füttern und Kundenbeziehungen zu stärken. Allerdings stellen diese eine Hürde in der Customer Journey dar und erhöhen die Abbruchrate.

Personalisierung.

Wenn Sie den Zugang zu Ihrem Content beschränken, können Sie die gesammelten Daten zur Personalisierung der Customer Journey nutzen – und gleich beim heruntergeladenen Content beginnen:

Mit Merge Tags können Sie dort den Namen Ihres Besuchers zur persönlichen Ansprache einfügen. Solch einfachen Personalisierungen können zu einem enormen Anstieg der durchschnittlichen Lesedauer führen.

Interesse messen.

Gating lässt außerdem Rückschlüsse auf das allgemeine Interesse an einem bestimmten Thema sowie der Glaubwürdigkeitswahrnehmung Ihres Unternehmens zu. Dieses Wissen können Sie sich zu Nutze machen.

Vorteile von Ungated Content.

Aber auch Ihren Content frei zugänglich zu gestalten kann Vorteile bringen.

Größeres Publikum.

Wenn Sie zulassen, dass jeder ohne Angabe von Daten auf Ihren Content zugreifen kann, erhöhen Sie die Klickzahlen und vergrößern Ihr Publikum – das Richtige, um die Bekanntheit Ihrer Marke zu steigern. Der ROI ist jedoch schwer nachvollziehbar.

Shareablity.

Im Prinzip zahlt auch dieser Punkt auf ein vergrößertes Publikum ein: Ungated Content kann von interessierten Lesern einfach via Social Media oder E-Mail mit Ihren Freunden und Bekannten geteilt werden.

SEO.

Frei zugänglicher Content wird von Suchmaschinen gefunden und indiziert, wodurch sich das Ranking Ihrer Website verbessern kann. Bei Gated Content hingegen geht das nicht.

Fazit.

Im Endeffekt kommt es darauf an, welche Ziele Sie mit Ihrer Content-Marketing-Strategie verfolgen: Aufmerksamkeit in einer breiten Masse erzeugen oder Leads in einer interessierten Zielgruppe sammeln?

Für viele B2B-Unternehmen mit straffem Marketing-Budget dürfte die Antwort auf der Hand liegen – gerade, wenn es darum geht, den pandemiebedingten Ausfall großer Fachmessen zu kompensieren.

Und für alle, die sich nicht entscheiden können oder möchten gibt es hier ab morgen unseren zweiten Teil von Gated Vs. Ungated Content.

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B2B-Entscheider im Dialog: So war MARK/ORG 2.0 – das virtuelle Marketing-Barcamp.

Mo, 25.05.2020

Wir von wob haben der Corona-Problematik im B2B-Marketing nicht nur eine ganze Chronik gewidmet – wir zählen über 58 Beiträge und werden Sie auch weiterhin mit spannenden Insights versorgen! – sondern auch die zweite Auflage unseres Barcamps MARK/ORG – neues B2B-Marketing organisieren. Stilecht komplett digital.

Im virtuellen Meeting diskutierten Marketingleiter namenhafter Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen mit uns über aktuelle und langfristige Herausforderungen für das B2B-Marketing, die sich durch Corona und den Lockdown ergeben.

“Die Krise ist ein Digitalisierungs-Boost – so viel steht fest. Aber wie sieht es langfristig aus: Welche Veränderungen sind gekommen, um zu bleiben und in welchen Bereichen kehren wir nach der Pandemie zurück zum Analogen?”

Eine komplette Zusammenfassung des digitalen Events samt spannender Erkenntnisse und Denkanstöße finden Sie in unserem Blogbeitrag:

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KW 21


Wo bleibt das Fachwissen? B2B-Marketer und Projektmanager unter Druck.

Fr, 22.05.2020

Gerade in Zeiten von Kurzarbeit, Home-Office und Unsicherheit stehen viele Kollegen im B2B-Marketing vor einer Herausforderung: Die Kampagne ist en détail geplant, die technische Infrastruktur steht bereit, nur die Inhalte sind noch nicht aufbereitet – denn ohne das Wissen von Vertrieb, Produkt-Management oder Entwicklung geht es nicht.

Unternehmen scheinen zunehmend das Problem zu haben, relevantes Wissen nach außen zu tragen – konkrete Kommunikationsanlässe mit differenzierenden Unternehmensangeboten zu verheiraten. Die aktuell oft asynchrone Arbeit aus dem Home Office macht das Zusammenfinden hier noch schwieriger.

B2B-Marketer und Projektmanager stehen in Krisenzeiten also vor allem vor einem Kommunikationsproblem.

Wir zeigen Ihnen drei Ansätze, die Ihnen jetzt dabei helfen können, wichtiges Wissen im Unternehmen einzusammeln:

  • Interviews per Videoschalte: Agenturpartner, Marketingmanagement und Fachabteilungen besprechen alle Fragen und mögliche Materialien am Telefon. Das erspart lange E-Mail-Schriftwechsel, Missverständnisse und Verzögerungen. Voraussetzung ist allerdings, dass sich auch alle gemeinsam Zeit nehmen – was gerade jetzt wie ein Kraftakt erscheint, erspart aber noch größere Anstrengungen im weiteren Projektverlauf.
  • Vorlagen: Mit einem Dokument zum Ausfüllen, das neben echten Beispielen auch konkrete Fragestellungen zu jedem Abschnitt enthält, können meist auch Kollegen ohne persönliches Briefing wertvolle Zuarbeit für das B2B Marketing leisten. Eine solche Vorlage muss zuerst abholen und Akzeptanz schaffen und dann eine strukturierte Erfassung des Wissens erlauben – auch die gewünschte Form der Antworten suggerieren oder strikt vorgeben. Wenn die Antworten auf Ihre Fragen in nur wenigen Worten geliefert werden, dann fehlt evtl. exakt das.
  • Salami-Taktik: Eine Aufgabe in kleinen Scheibchen zu bearbeiten ist zwar meist aufwändig und fehleranfällig, kann bei Kampagnen mit vielen Schritten aber hilfreich sein. So fokussiert sich der Kollege aus der Fachabteilung nur auf wenige Fragestellungen, liefert ein Häppchen und kann sich dann dem nächsten Thema zuwenden – das geht auch mal „zwischen Tür und Angel“. Auf der anderen Seite muss das Marketing oder der Agenturpartner dann natürlich die Scheibchen zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Anstrengend, funktioniert aber gerade jetzt ganz gut.

Interne Kommunikation ist für gute Ergebnisse aktuell das A und O – auch remote muss sie funktionieren.

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Neues Tool von Anchor verwandelt Videochats in Podcasts.

Mi, 20.05.2020

In Krisenzeiten kommunizieren wir mit Stakeholdern über Videochats – egal ob via Zoom oder per MS Teams. Und vermutlich hat jeder von uns schon mal an einem Online-Meeting oder Webinar teilgenommen, das er so informativ oder amüsant fand, dass er es am liebsten nochmal erleben würde. Geht nicht? Geht doch!

Anchor, eine Tochterfirma von Spotify, hat ein Tool entwickelt, das Videochats in Podcasts verwandelt.

Anchor Tool: Wie funktioniert es?

  • Nehmen Sie Ihren auserkorenen Video-Chat auf und laden Sie die Datei herunter.
  • Laden Sie die Videodatei im Web hoch (unterstützt werden MP4-und MOV-Dateien) – sie wird automatisch in ein Audioformat konvertiert.
  • Diese Audiodatei wird als Segment abgespeichert – dann können Sie es teilen, zuschneiden und weitere Änderungen hinzufügen.
  • Sie können die Aufnahme unverändert veröffentlichen – oder Sie verschönern das Ganze und machen es individueller, indem Sie beispielsweise Anchors integrierte Hintergrundmusik oder Soundeffekte hinzufügen.
  • Sollten Sie sich dazu entscheiden, Ihren Podcast zu teilen, geht das mit kostenlosem Hosting und automatischer Verteilung durch Anchor. Egal ob Spotify oder Apple Podcast – Ihre Audiodatei landet dort, wo Sie es wollen und dort, wo Ihre Zielgruppe verkehrt.

Für welche Zwecke eignet sich die Podcast-App Anchor?

  • Kurze Vorstellung: Es gibt einen neuen Mitarbeiter im Team? In Zeiten von Remote Work könnte eine ordentliche Vorstellung schwierig werden. Und auch der Schritt vor eine Kamera ist für viele neue Mitarbeiter mit viel Überwindung verbunden. Eine Audio-Aufnahme bietet sich hier sehr gut an – der neue Mitarbeiter kann sich kurz vorstellen und andere Kollegen könnten jederzeit auf die Datei zugreifen.
  • Interviews: Hier könnten Sie beispielsweise Ihre besten Referenzen in einem Kundeninterview verpacken – einer Ihrer Kunden erzählt etwas über die angenehme und professionelle Zusammenarbeit. Erzeugen Sie so Aufmerksamkeit und gewinnen Sie Prospects.
  • Webinare: Machen Sie aus Ihrem B2B-Webinar eine Audiodatei – alle Teilnehmer können jederzeit darauf zurückgreifen und die Stelle heraussuchen, die sie damals am besten fanden. Ein netter Service für den Kunden kann niemals schaden.
  • Online-Meetings mit Kollegen: Hier tauschen sich Kollegen über Karrieretipps aus und erzählen, auf was es in Ihrem Beruf ankommt. Machen Sie Ihr Unternehmen auf diese Weise interessant für neue Bewerber – der Bereich Employer Branding hat viele Gesichter.

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Neue Verhaltenstypen beobachtet – müssen B2B-Marketer umdenken?

Di, 19.05.2020

Wir alle wissen – die Corona-Pandemie hat große Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft. Die Mediaagentur Wavemaker befragte in einer neuen Studie 1.500 Deutsche nach ihrem Umgang mit der Corona-Krise.

Zur Bewältigung der aktuellen Corona-Krise haben die Deutschen gleich vier unterschiedliche Strategien entwickelt. Das Marketing muss sich auf diese vier Verhaltenstypen abstimmen, um auch in der Krise punkten zu können.

Konsumentenverhalten in Zeiten von Corona – neue Kommunikationsstrategien benötigt?

Ego-Tivity.

Menschen verbringen mehr Zeit zu Hause und diese nutzen sie für sich. 24 Prozent schauen sich beispielsweise regelmäßig Tutorials auf Youtube an.

Für B2B-Marketer bedeutet das, sie können potenzielle Kunden jetzt besser durch Online-Kurse erreichen, da sie aufgeschlossener für neue Kanäle sind. Hier können Softwareanbieter beispielsweise erklären, wie ihre neue Software zu benutzen ist und wie dieses in den (neuen) Berufsalltag integriert werden kann.

New Solidarity.

Rund 45 Prozent der Befragten gibt an, sich vermehrt um andere zu kümmern – im echten Leben, aber auch virtuell. Menschen scheinen also ihre Solidarität wiederentdeckt zu haben.

Unternehmen können punkten, wenn sie in ihrer Kundenansprache kommunizieren, dass sie Hilfsnetzwerke unterstützen oder sich in Branchenverbänden stark machen. Oder man geht gleich einen Schritt weiter und baut selbst ein B2B-Hilfsnetzwerk auf. Wie die Lösung auch aussieht Solidarität steht Unternehmen grade gut zu Gesicht – und bewirkt wirklich Gutes.

Eventification.

Ein Drittel der Verbraucher vollzieht bewusst einen Perspektivenwechsel und richtet die Pandemie als positives Event aus. Das vor allem über Social-Media-Kanäle. Hier werden beispielsweise Zoom-Parties und Challenges wie #gettymuseumchallenge veranstaltet.

B2B-Marketer können versuchen, neue Kunden verstärkt durch Online-Events wie Webinare oder virtuelle Messen zu gewinnen. Auch die Challenge-Idee könnte man aufgreifen und sich Gedanken über Einsatzmöglichkeiten im B2B-Kosmos machen. Wie wäre es beispielsweise mit einer Challenge auf Ihren Social-Media-Kanälen. Rufen Sie Ihre Follower und potenzielle Neukunden doch einfach dazu auf, Fotos Ihrer Arbeitsplätze aus dem Home-Office auf die Unternehmensseite zu posten. Der kreativste Arbeitsplatz gewinnt ein Goodie-Bag, der das eigene Unternehmen von der besten Seite zeigt.

Binge-Capism.

Jeder Vierte lenkt sich von Corona ab, indem er täglich große Mengen Content konsumiert. Netflix und TikTok sind an dieser Stelle besonders hervorzuheben. Auch Updates zu Corona-News sind gefragt.

Eine mögliche Strategie für B2B-Marketer wäre es, kostenlosen Content in Form von einem Corona-Blog auf der Unternehmenswebsite bereitzustellen … 😉

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Facts & Figures: Civey-Studie zur neuen Normalität in der Arbeitswelt.

MO, 18.05.2020

Während der Corona-Pandemie musste bisher viel spekuliert werden: über die Auswirkung auf unsere Wirtschaft, über nachhaltige Veränderungen der Arbeitswelt, über die Zukunft des B2B-Marketings – darüber eben, wie unsere „neue Normalität“ aussehen wird.

Jetzt zeigen repräsentative Daten des digitalen Markt- und Meinungsforschungsinstituts Civey wie das „new normal“ der Arbeitswelt aussieht. Ein genauer Blick auf die Aspekte New Work, Geschäftsreise, Videokonferenz, Führungsqualität, Arbeitsbelastung und Altersdiversität – check it out:

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Must-Insights für E-Commerce-Unternehmen in Corona-Zeiten.

MO, 18.05.2020

Der E-Commerce-Bereich gilt allgemein als einer der großen Gewinner der Corona-Krise – doch nicht allen Unternehmen gelingt es, sich rechtzeitig den neuen Wünschen ihrer Kunden anzupassen. Viele Online-Händler müssen sich jetzt einem Stresstest unterziehen und richtig reagieren. Welche Handlungsempfehlungen kann man ihnen an die Hand geben?

Handlungsempfehlungen, die jedes E-Commerce-Unternehmen umsetzen muss.

Die Corona-Pandemie führt auch beim Suchverhalten zu großen Veränderungen. Top-Suchbegriffe in Krisenzeiten sind beispielsweise „Desinfektionsmittel“, „Balkon Deko“ oder „Tischtennisplatte“. Besteht also die Möglichkeit, sollte man über eine Bereinigung des Warenbestands nachdenken. Ist man beispielsweise ein Whiskey-Hersteller und die Nachfrage sinkt, stellt man seine Destillerie auf die Produktion von Desinfektionsmittel um.

Doch nicht nur das Angebot muss stimmen – Online-Shops müssen auch richtig funktionieren. Die Crux dabei: die Lieferketten – das gilt gleichermaßen fürB2C- und B2B-Unternehmen. Werden Produkte online bestellt, sind aber nicht verfüg- oder lieferbar, sorgt das nicht nur für eine negative Customer Experience, sondern auch zu negativen Bewertungen. Produktbewertungen kommen im B2B -Bereich oft noch zu kurz – und diese müssen sicher nicht negativ sein. Firmen müssen diesen Bereich für ihren Kunden verstärkt ausbauen.

Auch B2B-Kunden möchten schnell und effizient ins Geschäft kommen. Und nicht vergessen: Für eine gute Usability ist ein Responsive Design unverzichtbar.

Viele Firmen im B2B-Bereich setzen noch auf klassischen Vertrieb, da sie sehr komplexe Produkte verkaufen, die nicht “einfach mal so” online geshopped werden. Deshalb ist es gerade jetzt wichtig, Präsenz im Online-Handel zu zeigen und sich zu überlegen, wie man Produkte möglichst anschaulich präsentiert.

Transparenz ist dabei ein wichtiges Stichwort. B2B-Unternehmen müssen ihren Kunden zuverlässige und umfassende Informationen mit an die Hand geben. Dazu zählen detaillierte Produktbeschreibungen, inklusive CAD-Daten und leicht auffindbaren Datenblättern.

Sollten beim Kunden während des Kaufprozesses Fragen aufkommen, hilft es einen Ansprechpartner zu kontaktieren, um auf Irritationen schnell reagieren zu können. An dieser Stelle sollten Unternehmen auch über einen Chatbot nachdenken. Personalisierung ist entscheidend, auch im B2B-Bereich.

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KW 20


Podcast Tipp: Wirtschaft in Zeiten von Corona – alles ist anders.

DO, 14.05.2020

Viele kennen die hervorragenden Corona-Podcasts des NDR, die zahlreiche von uns ganz persönlich durch die Krise führen. Ans Herz legen möchten wir nun auch den Wirtschafts-Podcast, der die Krise genau beleuchtet – darunter Themen wie Rezession, Steuern und Lobbyismus. Wer es noch nicht getan hat, sollte unbedingt reinhören:

“Die Corona-Pandemie verändert derzeit die Welt – und zwar rasant. Auch in Deutschland bringt das Virus den Alltag durcheinander. Viele Menschen sorgen sich um ihre Gesundheit oder um die ihrer Angehörigen. Dazu kommt bei anderen die Angst vor dem Jobverlust. Die Pandemie hat die Weltwirtschaft in einen beispiellosen Schockzustand versetzt. Was hilft jetzt, um die Folgen abzufedern? Wie weitreichend wird die Krise sein? Birgt sie neben den enormen Kosten vielleicht sogar auch Chancen? Unsere Reporter*innen aus der NDR Info Wirtschaftsredaktion recherchieren umfassend – und teilen im Podcast nicht nur ihre Recherchen, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen.”

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Abgesagte Messen: 5 Alternativen für B2B Lead Management.

DO, 14.05.2020

Nach der Absage vieler wichtiger Messen gilt auch für die Marketing-Branche: Alternativen müssen her. Wie schaffen es B2B-Marketer also, weiterhin mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, um Leads zu generieren? Mit diesen fünf Alternativen kommen Unternehmen erfolgreich durch die Krise:

  • Relevanter Content: Nur B2B-Unternehmen, die auch wirklich etwas zu sagen haben, finden Beachtung. Deshalb ist es wichtig, wirklich relevante Information an die Interessenten weiterzugeben. Firmen müssen die Zeit nutzen und über neue Content-Marketing-Strategien nachdenken. Hier bieten sich jetzt beispielweise längere Formate wie Whitepaper an.
  • Moderne Kommunikations-Tools: In der Corona-Krise gibt es keine Offline-Begegnungen. Unternehmen greifen also vermehrt auf die passende Software zurück, die auch die Kundengewinnung erleichtert. Tools gibt es an dieser Stelle viele – empfehlen können wir beispielsweise GoToWebinar. Es eignet sich besonders für Vorträge auf virtuellen Messen.
  • Virtuelle Messen: Offline Messen wurden zwar abgesagt, doch virtuell lassen wir sie als B2B-Agentur weiterleben. Unternehmen können ihre Events ins Netz verlagern und eine Veranstaltung komplett digital durchführen. Da wir bereits über Erfahrungswerte bei der Realisierung von virtuellen Events verfügen, helfen wir Ihnen gerne weiter.
  • Marketing Tools: Unternehmen können in Krisenzeiten durch individuelles Auftreten in Form von Print-Mailings punkten. Auf diese Weise stechen Sie aus der Masse hervor und erzeugen Aufmerksamkeit. Besonders zu empfehlen ist eine Offline-Online-Verknüpfung, beispielsweise mit einem QR-Code: Ein Kunde erhält einen Brief mit QR-Code, der direkt zu einem Face-to-Face-Video-Call führt.
  • Virtuelle Sales: Mögliche Tools für den persönlichen Austausch mit dem Kunden und für die Visualisierung von Produkten sind Video-Calls. Mitarbeiter im Vertrieb müssen neben einem neutralen Hintergrund auch auf eine ausreichende Höhe der Kamera zum Gesicht achten. Man möchte schließlich aus der richtigen Perspektive miteinander sprechen.

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Zeit der Corona-Lockerungen: Auch für die DSGVO?

Mi, 13.05.2020

Es ist die Zeit der Corona-Lockerungen: Vielleicht plädiert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) deshalb gerade jetzt für eine Lockerung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) während der Corona-Krise. Denn mangelnde Flexibilität, praxisferne, bürokratische Aufgaben sowie zusätzlich Kosten belastenten Unternehmen durch die DSGVO ohnehin – und momentan mehr denn je.

Lesen Sie hier, welche Probleme sich durch die Auflagen für Unternehmen ergeben und wie sich die Herausforderungen durch Corona verschärfen.

DSGVO: Vor welche Herausforderungen stellt sie Unternehmen?

Dieser Frage geht eine Umfrage des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) nach. Ein großer Teil der befragten Unternehmen beklagt: Die Geschäftsprozesse würden durch die nötigen Anpassungen der Informationspflichten und der Betroffenenrechte durch die DSGVO komplizierter.

Damit ist nicht nur die unternehmerische Handlungsfreiheiten und Flexibilität eingeschränkt, sondern es steigen auch die Kosten. B2B- wie B2C-Unternehmen, besonders KMUs sowie Unternehmen in Branchen, die von der Corona-Krise hart getroffen wurden, dürften darunter leiden die zusätzlichen Aufwände personell und finanziell jetzt aufzufangen.

Innovationsbremse DSGVO?

Und das waren noch nicht alle Stolpersteine, die die DSGVO Unternehmen in den Weg legt: 24 % der Befragten gaben an, dass die Verordnung Innovationen bremse – neue Technologien, wie beispielsweise künstliche Intelligenz zu etablieren werde zusätzlich erschwert.

Solche Hemmungen können im B2B-Bereich enorme Nachteile für Unternehmen bedeuten – vor allem im internationalen Vergleich. Der erhoffte Wettbewerbsvorteil auf internationalen Märkten durch den verstärkten Schutz personenbezogener Daten wird von den Befragten hingegen kaum wahrgenommen.

Fazit:

Die DSGVO stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Flexibilität und die Fokussierung auf vorantreibende Unternehmensaufgaben sind in Zeiten der Corona-Pandemie wichtiger denn je. Die Forderung nach Lockerungen der DSGVO erscheint entsprechend naheliegend. Doch hier prallen die Interessen der Wirtschaft und die der Verbraucher aufeinander. Wie so oft muss man also feststellen: So einfach ist es eben nicht.

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Neues Chat-Tool Bold360 hilft B2B-Unternehmen durch die Corona-Krise.

Di, 12.05.2020

Gegenwärtig sehen sich Unternehmen mit einem wachsenden Aufkommen an Fragen konfrontiert – und zwar in allen Geschäftsbereichen. Stakeholder wollen Zugang zu aktuellen Informationen rund um unternehmerische Auswirkungen in der Corona-Krise – und zwar am besten jederzeit.

Das Unternehmen LogMeIn hat ein Widget entwickelt, das Firmen dabei hilft, ein Stück weit sorgenfreier durch die Corona-Krise zu kommen.

Das Bold360 FAQ Web Widget hilft Unternehmen dabei, diesen starken Anstieg an Fragen möglichst automatisiert zu bewältigen.

Was kann das FAQ-Widget genau?

  • Das Widget beinhaltet ein Icon, das beliebig auf einer Website platziert werden kann – es dient dazu, gezielt Fragestellungen mit unternehmenseigenen FAQ zu beantworten.
  • Eine integrierte Suchleiste ermöglicht es, Fragen einzutippen und Antworten in Echtzeit zu erhalten.
  • Mitgeliefert wird auch eine Art Wissensdatenbank: Unternehmen erlangen Insights über Frequenz und Art einer Anfrage. Diese Übersicht hilft dabei zu identifizieren, welche Fragen Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner besonders beschäftigen und welche noch unbeantwortet sind. Hier kann man anschließend in Echtzeit reagieren und jederzeit Antwortartikel ergänzen.

Was sind die Vorteile für Unternehmen?

  • Volles Potential eines Contact-Centers werden ausgeschöpft: und zwar mit der Leistungsstärke künstlicher Intelligenz.
  • Neue Form der Kundengewinnung: Unternehmen treten auf intelligente Weise mit Kunden in den Dialog.
  • Mitarbeiter sind produktiver: Bold360 hilft Kunden und Angestellten, Antworten auf ihre dringenden Fragen zu bekommen. Das Ergebnis? Mitarbeiter können sich besser auf ihre Aufgaben und Kunden konzentrieren.
  • Unternehmen schaffen ein noch nie dagewesenes Kundenerlebnis – mit einer solch innovativen Lösung hebt man sich von der Konkurrenz ab.

Vom FAQ-Widget profitieren alle Branchen – egal ob Finanzdienstleistungen oder E-Commerce. Es eignet sich als Chat-Tool mit dialogorientierter KI aber auch als Analyse- und Reporting-Werkzeug. Die Funktionen und Einsatzbereiche sind vielfältig und führen am Ende zu mehr Conversions und einer besseren Kundenzufriedenheit. Überzeugen Sie sich selbst: Bold360.

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Corona in Werbung und Marketing: was Konsumenten wirklich davon halten.

Mo, 11.05.2020

Dass Corona so ziemlich alles auf den Kopf gestellt hat, ist jedem klar. Auch die gesellschaftliche Wahrnehmung von Marken und Werbung befinden sich durch die Pandemie im Wandel. Zu diesem Schluss kommt jetzt eine Panelbefragung der Agenturgruppe Pilot.

Dafür wurden 1.000 volljährige Personen im Abstand von je einer Woche insgesamt sechsmal zu den Themen Gesellschaft und Werbung befragt. Wir fassen die wichtigsten Erkenntnisse für Sie zusammen.

34 % der Befragten trauen den meisten Marken zu, während der Corona-Krise mehr an die Gesellschaft als den eigenen Profit zu denken.

Das ist vielleicht nicht der schlechteste Wert, den man hätte erwarten können. Doch vor wenigen Wochen, bei der ersten Befragung der Probanden in Kalenderwoche 13/14, bekundeten noch 50 % ihr Vertrauen in Marken und Unternehmen in der Krise – jetzt sind es ganze 16 % weniger.

Der Umgang einiger Unternehmen mit der Corona-Pandemie ist an dieser Wahrnehmungsverschiebung sicher nicht ganz unschuldig: Man erinnere sich etwa an die voll ausgewachsenen Shitstorms gegen Adidas und Deichmann wegen ausgesetzter Mietzahlungen.

Am besten kommt Werbung über gesellschaftlichen Zusammenhalt an. Oder Werbung mit Sonderaktionen und Rabatten.

Jeweils 55 % der Probanden gefällt diese Art der Werbung in Zeiten von Corona eher gut bis sehr gut. Anzeigen, die Corona nicht thematisieren, werden inzwischen von 38 % der Befragten positiv aufgenommen.

Hier lässt sich eine Trendverschiebung ablesen: Während die Beliebtheit von Kommunikation gesellschaftlich relevanter Themen in der Werbung allmählich sinkt (in KW 13/14 bewerteten 8 % mehr die Darstellung gesellschaftlichen Zusammenhalts als positiv), steigt die Beliebtheit nicht-coronaspezifischer Kommunikation seit der ersten Befragung um 3–5 %.

Das ist vermutlich Resultat einer Übersättigung – schließlich ist, wie diese virale YouTube-Video eindrucksvoll verdeutlicht Every Covid-19 Commercial Exactly the Same.

Was bedeutet das für B2B-Kommunikation?

Es ist gut vorstellbar, dass auch Kunden im B2B-Bereich – salopp gesagt – genug haben von „Corona-Werbung“. Möglicherweise ist jetzt die Zeit gekommen, auch in Sachen Außenkommunikation wieder ein Stück Richtung Normalität zu steuern.

Doch Vorsicht: Das Thema Corona gänzlich außen vor zu lassen, könnte Unternehmen ignorant und selbstsüchtig wirken lassen. Wie so oft heißt es also: das richtige Maß finden. Zeigen Sie, dass Sie den Ernst der Lage verstehen, ohne Corona zum Kern Ihrer Botschaft zu machen. Oder tun Sie dies auf eine individuellere Art als die Marken im Video.

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KW 19


Was B2B-Marketer über Such- und Konsumverhalten während Corona wissen müssen.

Do, 07.05.2020

Die Corona-Pandemie hat Vieles verändert –  so auch unser Such- und Konsumverhalten. Dies stellt auch B2B-Marketer vor neue Herausforderungen. Doch welche Veränderungen sind hier genau zu beobachten?

Welche Branchen sind die großen Gewinner und welche leiden besonders?

Der COVID-19 Report von Yext ist genau dieser Frage nachgegangen – die Recherche zeigt eine Vielzahl von Umbrüchen vor allem im B2C-Sektor auf.

Ganz klar als Gewinner der Krise sind die Lebensmittelhändler zu sehen. Die Impressions im Lebensmittelhandel sind um 65 Prozent gestiegen – vergleicht man den Zeitraum zwischen dem 25. Und 27. März 2020 mit dem aus dem Vorjahr. Auch die Website-Klicks nahmen beachtlich zu, durchschnittlich um 127 Prozent. Ähnliche Zahlen sind in der Finanzbranche und in der Autovermietung zu verzeichnen.

Auf der Seite der Verlierer gibt es keine großen Überraschungen – die Reisebranche leidet besonders. Allein für Hotels gingen die Seitenaufrufe gegenüber dem Vorjahr um 76 Prozent zurück. Auch die Bereiche Kleidung, Luxus und Logistik gehören beim Suchvolumen zu den größten Verlierern.

Soweit nicht überraschend. Betrachtet man sich aber die folgenden Insights von Google, finden sich auch B2B-relevante Aspekte.

Google Trends: Die Verschiebung von Prioritäten.

Auch Google wertet regelmäßig Daten aus, um zu verstehen, was Menschen und Unternehmen in der Corona-Krise am meisten beschäftigt:

  • Neue Bedürfnisse: Zu Beginn der Pandemie verbuchten Lebensmittelhändler einen hohen Need – mittlerweile stehen die langfristigen Auswirkungen im Fokus: Gesucht werden Finanzierung- und Bildungsangebote sowie „Hilfe für Selbstständige“.
  • Neuer Alltag:  Menschen verbringen immer mehr Zeit Zuhause, folglich wird viel Zeit und Geld in die eigenen vier Wände investiert. So suchen Menschen vermehrt nach „blumen online“, oder „gasgrill“. Aber nicht nur der private Alltag spielt sich zunehmend Zuhause ab – auch gearbeitet wird immer mehr remote.
  • Home-Office: Aufgrund der Corona-Krise ermöglichten Unternehmen ihren Mitarbeitern zunehmend das Arbeiten im Home-Office. Das spiegelt sich auch in den Zahlen bei Google Trends wider. Die Suchanfrage stieg um das Fünffache und erlebte in der Woche vom 15. bis 21. März seinen Peak. Gut für alle Anbieter von IT-Equipment/Support, Software und ähnlichem.
  • Microsoft Teams: Viele Arbeitgeber setzen bei der internen Unternehmenskommunikation zunehmend auf die Business-Plattform von Microsoft. Der Höhepunkt des Suchvolumens stieg um das Fünffache.
  • Virtuelle Messe:  Durch das Verbot von Großveranstaltungen gab es für Messen – so wie wir sie kennen – von heute auf morgen keine Notwendigkeit mehr. Man fing also schnell an umzudenken. Das Suchvolumen stieg hier innerhalb von vier Wochen um 100 Prozent.

Welche Schlüsse können B2B-Unternehmen aus dem neuen Such- und Konsumverhalten ziehen?

Berufliches und Privates rücken näher zusammen, deshalb sollten sich B2B-Unternehmen im (Suchmaschinen-)Marketing am B2C-Markt orientieren:

  • Online-Retailer für Kleidung strukturieren ihr Sortiment um und gehen mit modischen Schutzmasken und einem breiten Angebot an Loungewear auf die veränderten Gewohnheiten ihrer Kunden ein. B2B kann hier auf neue Arbeitsgewohnheiten und die damit verbundenen Needs eingehen. Ebenso Ihre im Home-Office sitzenden Zielgruppen mit neuen Content-Formaten erreichen.
  • Generell sollten Unternehmen in Zukunft mehr auf E-Commerce setzen. Falls noch Kein Plan dafür existiert, sollte man spätestens jetzt über einen Onlineshop als zweites Standbein nachdenken. B2B muss hier nachziehen und auch sein Content-Angebot entsprechend ausweiten.
  • B2B-Unternehmen, die vor allem auf Messen gesetzt haben, können diese virtualisieren.Bei Fragen zur Virtualisierung von Messen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Profitieren Sie von unseren ersten Erfahrungen.

Für B2B-Unternehmen kann sich ein Umdenken also lohnen – entstehen auch für Ihre Produkte neue Anwendungsfelder?

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Die Relevanz der E-Mail im B2B-Kosmos – ein kurzer Krisen-Check.

Mi, 06.05.2020

Viele B2B-Marketer nutzen E-Mails als Marketing-Kanal – zurecht? Der E-Mail-Marketing-Anbieter Inxmail zeigt in seiner Studie: Newsletter funktionieren – auch heute noch.

Wichtige Kennzahlen im Überblick:

Unter die Lupe genommen wurde die Perfomance von Mailings angesichts Öffnungs-, Klick- und Bounceraten.

  • Öffnungsrate: Im letzten Jahr wurden 27,4 Prozent der versendeten Mailings geöffnet. Mailings an B2B (27,2 Prozent) und B2C (27,5 Prozent) bewegen sich auf demselben Niveau. Besonders gute Quoten weisen die Branchen „Kunst & Kultur“ (48,5 Prozent) und „Energiewirtschaft“ (38,5 Prozent) auf.
  • Klickrate: Im Jahresverlauf 2019 lag die durchschnittliche Klickrate bei 3,4 Prozent. Auch hier performt die Branche „Energiewirtschaft“ mit 9, 2 Prozent am besten. Die effektive Klickrate, die aufzeigt, wie viele Klicks durch Öffner eines Mailings erzeugt wurden, wurde in der Studie ebenfalls thematisiert. Im B2B-Bereich lag sie bei 12,7 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr sind das Werte, die eine gleichbleibende oder sogar bessere Performance aufzeigen. Blickt man auf die Bounces, gingen diese zurück. E-Mail-Marketing ist also immer noch ein wichtiger Kanal.

Saisonale Unterschiede und Mobile Devices.

Viele B2B-Marketer wissen: Im Laufe des Jahres sind Newsletter unterschiedlich erfolgreich. Vor allem in den Wochen vor Fasching und Pfingsten zeigen sich Kunden für Mailings besonders empfänglich. Bei hohen Temperaturen und in den Ferienzeiten hingegen sinken die Öffnungsraten.

Und auch wenn das Thema „Mobilfreundlichkeit“ an Wichtigkeit gewinnt, hat der Desktop im B2B-Bereich weiterhin eine hohe Relevanz für das Lesen von Mailings. (46,3 Prozent).

Mit Newslettern durch die Krise?

Die Newsletter-Kennzahlen aus dem Jahr 2019 zeigen ganz klar auf: E-Mail-Marketing funktioniert – vor allem im B2B-Bereich. Sollten auch Sie das Marketinginstrument in den letzten Jahren für nicht mehr sinnvoll erachtet haben – so holen Sie es wieder aus der Schublade.

Vor allem aktuelle Zahlen vom März 2020 (wie wir vor zwei Wochen berichtet haben) sollten Sie überzeugen, spätestens jetzt wieder auf E-Mail-Marketing zu setzen. In der Corona-Krise können Sie Newsletter nutzen, um Kunden und Partner über unternehmerische Änderungen und Anpassungen zu informieren. Halten Sie Ihre Stakeholder auf dem Laufenden.

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Social Media und Influencer Marketing: Krisenrelevante Tipps und Insights für B2B-Marketer.

Mi, 06.05.2020

Persönlicher Kontakt zu Kunden und Prospects spielt für B2B-Unternehmen seit jeher eine zentrale Rolle: Schließlich sind viele hidden Champions auch deshalb so erfolgreich, weil sie auf den engen und häufigen Kontakt zu ihren Businesspartnern und Interessenten setzen.

Ohne Geschäftsreisen und Branchenveranstaltungen wird es aber zunehmend schwierig, die dafür nötige Präsenz zu zeigen und so die eigene Marke mit Persönlichkeit aufzuladen – deshalb müssen B2B-Unternehmen jetzt alle Wege nutzen, um ihre Nahbarkeit zu zeigen.

Ein professioneller Umgang mit Social-Media- und Influencer-Marketing wird folglich auch in der B2B-Kommunikation mehr und mehr systemrelevant: Denn wie sonst könnte man besser zeigen, dass man gerade jetzt für Kunden und Prospects da ist?

Die vielen Möglichkeiten sozialer Medien und wie man sie während Corona richtig nutzt ist für manches B2B-Unternehmen aber (noch) ein Rätsel. Immerhin waren Live Q&As und Instagram Takeovers bisher eher Promotion Tools für Konsumgüter als B2B-Austauschformate.

Allen, die jetzt fundiertes Wissen und praktische Tipps zu Social-Media- und Influencer-Marketing während der Corona-Krise suchen, empfehlen wir den englischsprachigen Business Insider-Beitrag zum Mediakix Social Media Report – denn B2B-Marketer können auf diesem Feld noch viel von ihren B2C-Kollegen lernen.

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Marketing challenges 2020 revisited: Welche Prognosen vom Jahresanfang haben in der Krise Bestand?

Di, 05.05.2020

Zu Beginn dieses Jahres herrschte Normalität und man fragte sich, welche Herausforderungen 2020 für Marketer bereithalten würde. Zu diesem Zweck führte das US-amerikanische Forschungsunternehmen Sirkin Research eine Umfrage durch.

Wir überprüfen, ob die Ergebnisse dieser Umfrage während der Corona-Pandemie noch Bestand haben.

80% der Befragten fehlt 2020 ein umfassender Planner, um alle Marketingmaßnahmen, Projekte und Entwicklungen im Blick zu behalten.

Das stellt für die Befragten eine große Herausforderung dar. Vor allem, weil Maßnahmen durch ihre zunehmende Digitalisierung auch immer komplexer und flexibler werden: Eine Tabelle für die Planung der Erstellung von Assets für eine Multi-Channel-Kampagnen mit A/B/C/D/E/F/G-Testing? – ineffizient und mit Sicherheit nicht übersichtlich.

Ist das noch so? Durch die Corona-Situation verschärft sich die Problematik – denn das Arbeiten im Home-Office erschwert das Koordinieren von Aufgaben und Ressourcen zusätzlich. Ein gemeinsam gepflegtes Planungs-Tool, vorher vielleicht ein praktisches „Nice-to-have“, ist jetzt unverzichtbar. Es kann effektiv dabei helfen, doppelte Aufwände zu vermeiden und Geld sparen.

Der Nachweis des ROI von Kampagnen und Content-Marketing-Maßnahmen ist 2020 die größte Challenge für Marketing-Manager.

Das sagten zumindest 82 % der Befragten. In einer auf LinkedIn veröffentlichten Umfrage unter B2B-Marketern gaben gerade einmal 39 % an, den ROI einigermaßen erfolgreich verfolgen zu können. Besonders bei Kampagnen, die zu mehreren Kundenkontaktpunkten führen, ist es schwer nachvollziehbar, welche Marketing-Aktivitäten zum Abschluss geführt hat.

Ist das noch so? Der schwierige Nachweis des ROI stellt Marketingleiter in Zeiten von Corona vor eine noch größere Herausforderung: Schließlich müssen sie gerade jetzt hart um Budgets kämpfen – und ausgerechnet Content-Marketing eignet sich hervorragend zur Krisenkommunikation, wenn andere Kanäle versiegen.

45% der Vermarkter finden: Prioritäten verschieben zu können, ist notwendig, um agil zu sein.

Gleichzeitig sehen sie darin eine der größten Marketingherausforderungen für 2020. Denn Märkte verändern sich immer schneller: Neue Chancen, Anfragen, Aufgaben müssen idR. sofort ergriffen und umgesetzt werden – vor allem wenn Anweisung „von oben“ kommt.

Doch alle laufenden Projekte stehen und liegen zu lassen, um mit dem gesamten Marketingteam eine Kehrtwende hinzulegen? – eine wahre Challenge.

Ist das noch so? Es war also bereits anzunehmen, dass Marketer im Jahr 2020 zunehmend agil arbeiten müssen, um regelmäßig auf sich verschiebende Prioritäten reagieren zu können.

Wie sehr diese Annahme im Falle der Corona-Krise zutrifft, ist wohl so offensichtlich, dass es kaum mehr einer Erklärung bedarf: Jetzt heißt es flexibel sein in der B2B-Marketingplanung – mehr denn je.

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Brand Purpose – besonders relevant in Zeiten von Corona?

Mo, 04.05.2020

„Immer mehr Kampagnen spielen heute Themen mit gesellschaftlicher Relevanz. Die Marketingwelt schreit nach einem „Purpose“. Was steckt dahinter? Wollen diese Marken altruistisch die Welt retten? Und was hat das alles mit B2B-Marken zu tun?“

Lesen Sie jetzt den kompletten Beitrag zum Markenthema der Stunde:


Japan ca. 1940: Eine Lektion in Marketing- und Kostenoptimierung in der Krise.

Mo, 04.05.2020

Was hat das Japan der 1940er Jahre eigentlich mit Ihrem B2B-Marketing zu tun? Jetzt gerade viel mehr als man annehmen möchte. In einer Zeit, in der Petticoat-Kleider die Damenmode revolutionierten, der Swing durch den Bebop abgelöst wurde und Bambi auf den Leinwänden die Herzen höherschlagen ließ, veränderte sich unsere Wirtschaft maßgeblich: Die Produktion von Gütern orientierte sich mehr und mehr an den Konsumenten und deren steigendem Qualitätsbewusstsein. Viele Unternehmen sahen sich einem neuen Mindset ausgesetzt. Und hier kommt Japan ins Spiel: Das kleine Land machte zu dieser Zeit der gesamten Weltwirtschaft vor, wie man Produkte in höherer Qualität zu niedrigeren Preisen produziert – indem es an ein Modell glaubte, an das niemand sonst glauben wollte, um seine vom Weltkrieg gebeutelte Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Frühe Datenanalyse für erfolgreiches Business.

Der Grund für den japanischen Erfolg war striktes Qualitätsmanagement, Datenanalyse und datengetriebene Entscheidungen nach dem Prinzip des „Total Quality Management“ – besser bekannt als dessen moderne Weiterentwicklung „Six Sigma“. Eine ursprünglich in den USA entwickelte Methode, die zu dieser Zeit in der westlichen Welt jedoch kaum Beachtung fand.

Damit hängten japanische Unternehmen wie Motorola (die von der US-Mutter an Japan verkaufte TV-Sparte von Motorola) ihre weltweite Konkurrenz auch auf westlichen Märkten ab und konnten kosteneffizienter zu höherer Qualität den Weltmarkt beliefern. Und so hat es funktioniert:

Motorola Japan konnte dank der Datenanalyse des Produktionsprozesses Quellen von ineffizienten Produktionsaktivitäten und Qualitätsabweichungen feststellen und optimieren. Die von Motorola gebauten TV-Geräte wiesen so Ausfallquoten von unter 5 Prozent auf – revolutionär! Aber was hat das jetzt mit Ihrem Marketing zu tun?

Die Lektion fürs Marketing.

Motorola und andere Unternehmen produzieren Güter nach dem „Input-Transformation-Output“ System. Sie transformieren Rohstoffe zu Waren – analysieren und optimieren anschließend. Das ist heute auch auf das Marketing übertragbar, dessen Waren die Marketing-Maßnahmen und Contents sind. Der einzige Unterschied sind die Performance-Indikatoren: Standardabweichung, Durchlaufzeit, Fehlerrate – diese gängigen KPIs sollten Sie natürlich nicht betrachten, sondern Ihren Fokus auf Conversion-, Bounce- und Click-Through-Rates legen.

Input-Transformation-Output – alles Notwendige ist längst vorhanden!

Durch den Einsatz von Analysetools haben Sie bspw. die Möglichkeit, Werbebudgets datengetrieben auf die am besten konvertierenden Kanäle zu verteilen. Und da es am Ende immer um das Geschäft geht: Warum nicht gleich Ihre gewonnenen Daten mit existierenden Sales-Daten verknüpfen? Damit lässt sich leicht bestimmen, welchen Beitrag die Marketing-Aktivitäten am Absatz der Produkte Ihres Unternehmens haben.

Während die Japaner in den 40ern alle Daten mühsam erfassen mussten, um ihre Herstellungsprozesse zu optimieren, existieren in den meisten Unternehmen im Jahr 2020 alle notwendigen Daten bereits. Sie müssen sie nur miteinander verknüpfen und können Ihren Entscheidern bis auf das Anzeigenformat genau reporten, welche Vertriebschancen aus welcher Kommunikationsmaßnahme stammen und welchen Umsatzbeitrag das Marketinginvestment hat.

Gerade in Krisenzeiten sind ressourceneffiziente Transformationsprozesse, sei es in der Produktion oder im Marketing, von besonderer Bedeutung. Datenanalyse hat damals Japans vom Krieg geschädigter Wirtschaft geholfen – heute kann Sie auch Ihnen helfen.

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KW 18


Corona und virtuelle Workshops: Worauf man bei der Umsetzung achten sollte.

Do, 30.04.2020

Während viele Unternehmen sich aktuell noch den Kopf darüber zerbrechen, wie virtuelle Workshops am besten umzusetzen sind, haben Kollegen aus dem Branding und der Strategie unserer B2B-Agentur schon damit losgelegt und teilen an dieser Stelle gerne ihre Learnings.

Da durch Covid-19 derzeit so gut wie alle Geschäftsprozesse in den virtuellen Raum verlagert werden, war es für uns nur folgerichtig, auch Workshops zu virtualisieren.

Welche Herausforderungen kommen bei der Realisierung virtueller Workshops auf einen zu?

Jeder Workshop benötigt eine individuelle Herangehensweise – doch Meetings können nicht so einfach in den Online-Kontext verschoben werden. Mit welchen Stolpersteinen muss man also rechnen?

  • Die größte Hürde stellt die Interaktion mit meist unbekannten Personen dar. Durch das Wegfallen von sozialen Hinweisreizen treten schnell Missverständnisse auf.
  • Im Vorfeld ist auch oft unklar, welche technische Expertise auf Seiten des Kunden vorzufinden ist.
  • Um jetzt also einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, gilt es, seine Hausaufgaben zu machen.

Mit welchen Tools sollte man lieber nicht arbeiten? Welche Tools eignen sich besonders gut?

Man muss wissen: Egal welches Online-Tool man einsetzt – ein Dutzend Leute stundenlang allein am Rechner sitzen zu lassen ist keine Option.

Tools wie GoToMeeting oder Microsoft Teams eignen sich nicht. Visuell hat man nichts, an dem man gemeinsam arbeiten kann – der persönliche Austausch fehlt. Die Stillen, Introvertierten unter den Teilnehmern koppeln sich aus. Die meisten Teilnehmer sind zum Zuschauen verdammt.

Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer in der Welt der Online-Tools. Positive Erfahrungen haben unsere Kollegen mit MIRO gemacht. Als gemeinsame Arbeitsplattform bietet es vielfältige kollaborative Möglichkeiten, bei denen auch Workshop-Teilnehmer aktiv werden dürfen und sollen und somit ein wirklicher „Workshop“ entstehen kann.

Das Feedback zu virtuellen Workshops: Was sagen die Kunden?

Die Antwort auf diese Frage fällt knapp aus: gut. Die bisherigen Erfahrungen sind sogar sehr gut. Vieles ist natürlich noch ungewohnt, bei dem ein oder anderen Tool fehlt noch die nötige Routine, selbst wenn Dinge wie MIRO eigentlich sehr intuitiv funktionieren. Kunden müssen keine Angst haben, dass ihre Prozesse nun liegen bleiben müssen. Sie funktionieren – nur eben ein wenig anders.

Was sind unsere Tipps für andere, die Workshops virtualisieren müssen?

  • Wo ein virtuelles Tool in Sachen menschlichem Kontakt an seine Grenzen stößt, helfen Einzelinterviews. Sie bringen zum einen wertvollen Input, zum anderen schafft man so Vertrautheit. Besonders, wenn man einige Teilnehmer nicht kennt.
  • Auch Übungen, die man vorab an Teilnehmer verteilt, können helfen – man setzt quasi Hausaufgaben ein. Auch das bringt wertvollen Input, Teilnehmer nehmen sich im Voraus die Zeit sich mit der Thematik auseinanderzusetzen
  • Kleine Gruppen sind von Vorteil: mit mehr als 5 oder 6 Personen zeitgleich sollte man nicht arbeiten. So ist intensiveres Arbeiten möglich, weil der Austausch einfach besser koordiniert werden kann.

Kaum jemand von uns hat jemals an einem virtuellen Workshop teilgenommen. Auch hier gilt also: Probieren Sie Dinge einfach mal aus. Selten klappt etwas auf Anhieb – Fehler zu machen bedeutet hier keinen Beinbruch, sondern kann einfach als Learning verbucht werden.

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Tools für virtuelle Meetings und Events – kennen Sie den Unterschied!

Do, 30.04.2020

Seit Beginn der Corona-Krise sprießen Tools für virtuelle Zusammentreffen aus dem Boden wie Pilze – so zumindest der Eindruck, wenn man bislang wenig Berührungspunkte mit Video-Chats, Webinaren und Co. hatte.

Deshalb besteht vielerorts Unsicherheit: Welche Software eignet sich nun für mein Vorhaben und wie kann ich sie optimal nutzen?

Wir stellen Ihnen hier zwei nützliche Tools genauer vor: GoToMeeting und GoToWebinar. Wir erklären Ihnen die Unterschiede und welche Anwendung in welchem Fall die richtige für Sie ist.

GoToMeeting – was ist es und was kann es?

GoToMeeting ist keine neue Erfindung, um sich den Widrigkeiten der Corona-Pandemie anzupassen: Bereits 2004 entwickelt ist GoToMeeting ein Tool für schnelle, einfache und zuverlässige Videomeetings – besonders im Geschäftsalltag: für Absprachen im 30-köpfigen Projekt-Team aber auch für 1-on-1 Gespräche mit dem Vorgesetzen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig.

Bis zu 250 Personen können mit GoToMeeting in einen persönlichen, virtuellen Meeting-Raum eintreten – wahlweise im Pendlermodus, der bis zu 90 % des benötigten Datenvolumens einspart. Dabei können alle Teilnehmer:

  • ihre Webcam übertragen (max. 25 Videos werden gleichzeitig angezeigt).
  • sprechen/sich stummschalten.
  • ihren Bildschirm teilen.

GoToWebinar – was ist es und was kann es?

GoToWebinar hingegen ist ein Online-Event-Tool, das sich besonders für Schulungen oder Marketing-Veranstaltungen eignet, z. B. für Vorträge auf digitalen Messen.

Bis zu 3.000 Personen können an einem virtuellen Treffen mit GoToWebinar teilnehmen.

Interessenten melden sich einfach über eine Registrierungsseite für die Veranstaltung an. Bestätigungs- und Erinnerungs-E-Mails können automatisiert versendet werden.

Ein großer Unterschied zu GoToMeeting: die Teilnehmer sind stummgeschaltet und können weder Webcam noch Bildschirm übertragen – diese Rechte liegen bei ausgewählten Referenten und dem sogenannten Organisator.

Dieser kann bei Publikumsfragen die Stummschaltung Einzelner aufheben: So läuft die Veranstaltung trotz großer Teilnehmerzahlen ruhig und geordnet ab.

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Pandemie in Zahlen: 5 Studienergebnisse, die zeigen, wie Corona das Marketing verändert.

Mi, 28.04.2020

Auf diesem Blog haben wir bereits viel darüber diskutiert, wie die Corona-Pandemie den Marketingbetrieb laufend verändert. Jetzt bestätigen Studienergebnissen des US-amerikanischen Forschungsinstitut Sirkin Research unsere Eindrücke – die Top 5 Insights der Studie lesen Sie hier:

Bei den meisten Unternehmen arbeitet das gesamte Marketing-Team im Home-Office.

Das erste Studienergebnis dürfte wenig überraschen: bei 87 % der befragten Unternehmen arbeitet das gesamte Marketing-Team von zu Hause aus. Übrigens: Die restlichen 13 % gaben an, dass mindestens 75 % der Abteilung derzeit remote arbeitet.

Remote-Work erhöht die Anzahl der notwendigen Besprechungen.

Die neue Arbeitsumgebung erfordert Anpassungen. So gaben 33 % der befragten Marketer an, dass die Anzahl der erforderlichen Besprechungen in ihrem Team gestiegen sei. 28 % bemerkten, dass formelle Aufgaben, wie z. B. Statusaktualisierungen, mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass die Effektivität der Zusammenarbeit unter der Remote-Arbeiten leidet – diesen Eindruck äußerten nur 22 % der Studienteilnehmer.

Die größte Herausforderung liegt im Managen verschobener Prioritäten, Pläne und Budgets.

Ebenfalls in unserem Blog antizipiert: Marketer sind durch die Corona-Pandemie gefordert Ihre Planung umzuwerfen und dabei den Überblick zu behalten – hierin sehen 52 % der Studienteilnehmer derzeit die größte Herausforderung.

42 % beklagen, dass Ihrem Marketingteam die nötigen (personellen) Ressourcen fehlten, um schnell neue Inhalte zu erstellen, 41 % sehen die größte Challenge während der Pandemie in der Umverteilung des Budgets.

Marketer rechnen mit Investitionsverschiebungen.

Natürlich wird derzeit kaum jemand in Messen und Live-Events investieren. Aber auch in anderen weniger offensichtlichen Bereichen erwarten die befragten Marketer einen Investitionsrückgang: z. B. bei direkter Werbung – analog (34 %) wie digital (27 %). Das hängt möglicherweise mit einer Verringerung der Lead-Gen-Aktivitäten zusammen.

Bei anderen digitalen Angeboten wie Webinaren, Blogs und Social-Media erwarten die Probanden hingegen teils signifikante Investitionszunahmen.

Unternehmen, die Planungs- und Projektmanagement-Tools verwenden, sind im Vorteil.

Die Daten der Studie deuten darauf hin, dass Planungs- und Projektmanagement-Tools auf Unternehmensebene dazu beigetragen haben, die durch Corona verursachten Auswirkungen auf die Marketingorganisationen abzumildern: So ist es beispielsweise um 29 % weniger wahrscheinlich, dass Marketer in Unternehmen, die solche Tools nutzen, die Neuausrichtung von Ressourcen als Herausforderung wahrnehmen.

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Unternehmen im Corona-Stresstest: Wie zufrieden sind Arbeitnehmer mit ihren Arbeitgebern?

Di, 27.04.2020

Die Corona-Krise hat unser aller Leben auf den Kopf gestellt – privat sowie beruflich. So mussten auch Unternehmen in kürzester Zeit auf die neue Herausforderung reagieren und Maßnahmen ergreifen. Doch wie nehmen Beschäftigte den Umgang mit der Ausnahmesituation seitens ihrer Arbeitgeber wahr? Genau dieser Frage ist das Arbeitgeber-Bewertungsportal kununu mit ihrer Umfrage Corona Employer Transparency Ticker auf den Grund gegangen.

Bewertungen zeigen positives Bild – Tempo und Kinderbetreuung als wichtige Marker.

Die Ergebnisse der Umfrage sind eindeutig. Demnach sind rund 73 Prozent der Mitarbeiter mit dem Umgang ihres Arbeitgebers mit der Krise zufrieden. Einen wesentlichen Faktor spielte hier das Tempo. Unternehmen überzeugten mit einer schnellen Umsetzung, die bei Arbeitnehmern für ein sicheres Gefühl in ihrer aktuellen Arbeitssituation sorgte.

Hohen Anteil daran hatte die sofortige Möglichkeit aus dem Home-Office zu arbeiten. Auch mit dem Thema Kinderbetreuung konnten Unternehmen punkten und zeigten sich hier besonders entgegenkommend.

Es gibt noch Baustellen – Beim Thema Home-Office hakt es noch.

Gerade beim Thema Home-Office werden Arbeitnehmern hier und da noch kleinere Stolpersteine in den Weg gelegt. So gaben 67 Prozent der Nutzer an, dass es in ihrem Job zwar grundsätzlich möglich sei, remote zu arbeiten – doch lediglich 57 Prozent tun dies momentan auch tatsächlich. Hier herrscht folglich noch eine Diskrepanz, die zum Teil auf fehlende Konzepte seitens der Unternehmen zurückzuführen ist.

Dennoch bleibt an dieser Stelle zu erwähnen: Arbeitnehmer, die auch wirklich von Zuhause arbeiten, beschreiben dies als gut durchdacht. Des Weiteren gaben zahlreiche Umfrageteilnehmer an, dass der Zusammenhalt innerhalb des Teams dadurch gestärkt wurde und auch die Produktivität anstieg.

Fazit: Unternehmen schlagen sich gut in Zeiten von Corona – doch: Nobody‘s perfect.

Menschen wachsen vor allem in schwierigen Situationen über sich hinaus. Diese Erkenntnis kann man durchaus auch auf unsere Business-Welt übertragen. Auch Unternehmen beweisen in diesen Tagen was es bedeutet, über sich hinaus zu wachsen. Niemand verlangt Perfektion, doch viele Arbeitgeber sind darum bemüht, ihren Mitarbeitern so gut es eben geht durch die Krise zu helfen.

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Employer Branding in Krisenzeiten – Learnings aus der Handelskrise 2019, die auch 2020 relevant bleiben.

Mo, 27.04.2020

„In unsicheren Zeiten klingt der Ruf nach mehr Employer Branding fast widersinnig. Noch dazu, weil Budgetkürzungen hier sofort erfolgswirksam sind: Wer jetzt spart, hat mehr Geld in der Tasche, so die Logik. Aber sie hinkt.

Klar, suchen Unternehmen am Arbeitsmarkt derzeit vielleicht weniger Mitarbeiter. Aber gerade in der Krise wäre es wichtig, sich langfristig mit genau jener Mannschaft aufzustellen, welche das Unternehmen durch die Krise und zu neuer Blüte tragen kann.“

Das Schrieb Gunnar Schnarchendorff im Dezember 2019 zu einem ursprünglich anderen Thema – vier Monate später, in der aktuellen Krise, gilt das mehr denn je.

Lesen Sie weiter:


Covid-19: Boom bei “With me”-Videos und Ihr Nutzen für Employer Branding.

Mo, 27.04.2020

Videos mit dem Hashtag #WithMe gibt es schon seit 2011 – im März und April 2020 verzeichneten sie allerdings einen Beliebtheitszuwachs von rund 600 Prozent (daily views).

Klar, in Zeiten von Kontaktverboten und Ausgangssperren werden Formate beliebter, die es Menschen erlauben miteinander in Kontakt zu treten und ihr Leben zu teilen. So gibt es hier Subgenres wie #CleanWithMe #StudyWithMe oder #WorkoutWithMe und #MeditateWithMe auf YouTube.

B2B-Unternehmen können in Krisenzeiten von dem Aufschwung der With me-Videos profitieren und ein Employer-Branding-Format #WorkWithMe starten, um potenziellen Bewerbern das zukünftige Arbeitsumfeld vorzustellen.

Sicher, nun sind nicht viele Unternehmen auf der Jagd nach jungen Talenten – und die Produktion eines Videos zur Arbeitsatmosphäre ist bei Home-Office und Kurzarbeit jetzt auch schwierig. Aber B2B-Unternehmen, die solchen Video-Content bereits besitzen, können vom Beliebtheitsaufschwung profitieren. Also, Re-Upload und Hashtags dran. Und solche, die noch keine Betriebsführung auf Video haben, sollten das vielleicht in der Post-Corona-Prioritätenliste weiter nach vorne rücken – die Nachfrage ist da und wird so spät auch nicht abebben. Und junge Zielgruppen öffnen sich gerade jetzt dem Format.

Und weil wir in diesen Zeiten alle etwas Aufmunterung gut gebrauchen können, hier ein Beispiel, wie Sie es NICHT machen sollten –ein absoluter Klassiker:


KW 17


Vorteil für B2B? Werbung sichtbarer denn je – Viewability erreicht Rekordwert.

Do, 23.04.2020

Seit der Einführung der Corona-Maßnahmen in Deutschland ist eine Zunahme bei der Nutzung von digitalen Medien zu beobachten. Laut dem Viewability-Report für Q1 des Messdienstleisters Meetrics verändert sich dadurch aber auch die Art und Weise, wie Menschen mit digitalen Angeboten umgehen: Anstatt in der selben Geschwindigkeit mehr Content zu konsumieren, wird eher mehr Zeit für einzelne Contents aufgebracht.

Diese „Entschleunigung“ hat zur Folge, dass auch Werbung rund um den Content länger und besser wahrgenommen wird. Im ersten Quartal 2020 stieg beispielsweise die Viewabilty-Rate von Display-Anzeigen von 60 auf 65%, was bedeutet, dass sie öfter komplett und im Schnitt 24,7 Sekunden (+ 1,4 Sekunden zum Vorquartal) sichtbar waren.

Die gewonnene Zeit ist gerade für B2B-Unternehmen interessant, schließlich lassen sich jetzt komplexere B2B-Botschaften in günstigen und aufmerksamkeitsstarken Formaten platzieren, die noch vor der Krise als ungeeignet dafür galten.

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Die 3 wichtigsten Werbebotschaften seit Corona – B2B-Unternehmen im Zugzwang.

Do, 23.04.2020

Corona verändert die Werbebotschaften in fast jeder Branche. Aufmerksamkeitsstrak inszenieren viele Unternehmen ihre Solidarität mit Mitarbeitern, Kunden und Alltagshelden – „Wir sind für euch da!“ ist der Tenor der Stunde.

Dabei lässt sich aber eines gut beobachten: Die gefühlte Präsenz von Werbebotschaften und ihre tatsächliche Häufigkeit müssen nicht übereinstimmen.

Laut W&V-Sonderranking (Quelle: Nielsen) werden momentan zwei andere Botschaften häufiger bemüht:
Ganze 49% aller Corona-bedingten Maßnahmen kommunizieren rund um das Thema „betriebliche Kontinuität“ und auch „neue oder angepasste Produkte und Dienstleistungen“ (22%) sind häufiger zu sehen als „Wir sind für euch da!“ (19%).

Dass Solidaritätsbekundungen von uns aber als so präsent wahrgenommen werden, hat zwei Gründe und damit einhergehende Herausforderungen:

  1. Spricht die Werbung mit „Wir sind für euch da!“ momentan einen ähnliche Sprache, wie öffentliche Institutionen, Presse und Soziale Medien. Solidaritätsbekundungen sind überall und von jedem präsent – Differenzieren können sich nur Unternehmen, die dazu auch konkrete Angebote liefern.
  2. Illustrieren Werbebotschaften rund um „neue oder angepasste Produkte und Dienstleistungen“ und „betriebliche Kontinuität“ die konkreteren Aspekte von „Wir sind für euch da!“ und unterstützen diese Aussage somit indirekt.

Gerade im B2B-Sektor entsteht dadurch Zugzwang:

Für Unternehmen mit komplexen Angebote und vergleichbar wenig Sichtbarkeit ist „Wir sind für euch da!“ keine ideale Werbebotschaft – sicher durch die Krise nur, wer jetzt zudem auf sachliche, ehrliche und klare Nutzenkommunikation setzt. Und unsere Erfahrung zeigt: Bei vielen B2B-Produkten und Dienstleistungen ist das selten so einfach und schnell möglich, wie es die aktuelle Lage verlangt.

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Pünktlich zur Krise: Die Ersetzbarkeit des Außendiensts – wie B2B-Vertrieb sich immer wieder neu erfinden kann.

Do, 23.04.2020

Die Frage nach der Zukunft des Außendienstes kehrt seit vielen Jahren mit der Regelmäßigkeit von Schaltjahren und Olympiaden in die Diskussion um Vertrieb und B2B-Strategien zurück. Und sinnigerweise ist die Schlussfolgerung immer die gleiche: Der Vertrieb, so konstatiert man, müsse sich vom reinen Verkäufer zum echten Berater wandeln. Und ja: Corona Home-Office ist wieder eine solche Gelegenheit. Aber wie soll eine solche Transformation genau aussehen?

B2B-Vertrieb: Nur Bewegungslosigkeit macht ersetzbar.

Der Grund für den zyklisch wiederkehrenden Totengesang liegt auf der Hand: Mit jedem neuen Schritt der Digitalisierung gerät auch der B2B-Außendienst unter Verdacht ersetzbar zu sein. Das trifft in mancherlei Hinsicht zu: Je mechanischer die Dienstleistung, desto austauschbarer die ausführende Instanz. Und letztlich ist “Customer Journey” der Versuch, das Wissen, die Erfahrung und den Instinkt von Vertriebsmitarbeitern qualitativ und quantitativ auszudehnen und zu automatisieren. Marketing Automation, Analytics und immer cleverer werdende Chatbots scheinen so gesehen der Feind zu sein. Aber: Nicht der Job an sich, sondern das Verharren in Bewegungslosigkeit macht ersetzbar.

B2B-Modern-Marketing zeigt Wege in die Zukunft – für alle.

Gerade in B2B tun sich unter diesem technologischen Druck jedoch auch neue Möglichkeiten auf, denn die entstehenden Leerstellen können mit neuen Ideen gefüllt werden. Sinnigerweise entstehen solche Ideen im Kontext des Modern Marketing, das eben auch von engerer Zusammenarbeit zwischen Marketing, Vertrieb, Entwicklung und Service gekennzeichnet ist.

Ein neuer Typus Vertriebsmitarbeiter.

In diesem Zusammenhang werden qualifizierte, intelligente und empathische B2B-Vertriebsmitarbeiter zum wertvollen Bestandteil eines individuellen, kundenspezifischen Ansatzes:

  • Statt mit dem Katalog vorbeizuschauen, führen sie Gespräche über mögliche Entwicklungspartnerschaften oder Kollaborationen
  • Statt Standards herunter zu beten helfen sie Probleme zu lösen
  • Statt Klinken zu putzen nehmen sie durch Modern Marketing generierte Leads auf und entwickeln sie vom Prospect zum Kunden.

All das eben immer auf dem nicht zu automatisierenden Level, denn nur dort kann ihre Zukunft liegen – und dort liegen auch neue Chancen für Unternehmen.

Auch B2B selbst entwickelt sich weiter.

Das tiefere Verständnis für Zusammenhänge führt gerade in komplexeren B2B-Strukturen dazu, dass beispielsweise Kollaboration ein Marketing- und Vertriebstool sein kann. Einander verstehen und weiterhelfen – so sollte es doch eigentlich sein. Ein wirklicher Partner werden – so könnte es gehen.

Insofern sterben Vertriebsmitarbeiter nicht aus, sondern sie entwickeln sich weiter. B2B-Unternehmen wissen das, denn Ihre Produkte und Services sind keine Fast Moving Consumer Goods, keine Schokoriegel mit Impulskaufpotenzial. Es geht vielmehr um langfristiges Vertrauen in eine Marke und dazu werden auch die zukünftigen Vertriebsmitarbeiter beitragen.

Weiterer Input dazu:


Wochenlanges Remote Working? So vermeiden Sie den Home-Office-Burnout.

Mi, 22.04.2020

Der plötzliche Umzug ins Langzeit-Home-Office wegen der Corona-Pandemie hat so manches B2B-Unternehmen überrumpelt: Viele arbeiten jetzt das erste Mal von zu Hause aus – ein Sprung ins eiskalte Wasser. Denn gerade in der derzeitigen Ausnahmesituation ist es besonders für ungeübte Remote-Worker schwierig, gesunde Grenzen zwischen Beruflichem und Privatem zu wahren.

Doch genau das ist in Zeiten von Corona-Quarantäne und Social Distancing notwendig, um den Home-Office-Burnout zu vermeiden – 3 Tipps:

1. Erhalten Sie gewohnte Abläufe aufrecht.

Sich frisch machen, andere Kleidung anziehen, pendeln – diese Kleinigkeiten signalisieren Ihnen normalerweise einen Wechsel vom Freizeit- in den Arbeitsmodus (oder umgekehrt). Das sollten Sie beibehalten. Denn jetzt, da Sie das Haus auch nicht für Freizeitaktivitäten verlassen können, ist dieser „Modi-Wechsel“ wichtiger denn je, um Privates und Berufliches zu trennen.

Statt zu Pendeln können Sie ganz einfach einen kurzen Spaziergang vor und nach der Arbeit einlegen. Damit wirken Sie auch dem Bewegungsmangel im Home-Office entgegen.

2. Definieren Sie feste Arbeitszeiten.

Durch das Arbeiten im Home-Office entsteht bei Vielen das falsche Pflichtgefühl rund um die Uhr erreichbar sein zu müssen – ein wahrer Burnout-Katalysator. Doch auch in der Corona-Isolation müssen Sie nicht ständig auf Abruf stehen.

Definieren Sie für sich feste Arbeitszeiten und kommunizieren Sie diese. Auch Termine sollten Sie trotz wegfallender Anfahrtswege im Virtuellen nicht zu eng takten und möglichst nicht außerhalb Ihrer definierten Arbeitszeit wahrnehmen.

2. Nehmen Sie sich Zeit für sich.

Wegen der Corona-Ausgangsbeschränkungen werden die eignen vier Wände aber nicht nur zum Büro, sondern auch zur Schule, zum Fitnessstudio, zum Café, zur Bar, zum Kino und vielem mehr. Das ist auf Dauer sehr anstrengend.

Nehmen Sie sich deshalb auch einmal Zeit für sich. Das mag in Zeiten von Social Distancing erst einmal verwunderlich klingen, kann aber dabei helfen, Ihre Batterien wieder aufzuladen.

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Corona-Comeback: Newsletter-Einnahmen mit 24% im Plus.

Di, 21.04.2020

Werbung neben Corona-Headlines zu schalten kommt für viele Unternehmen nicht in Frage – was Anzeigepreise sinken lässt (-9%1), macht Newsletter für Verlage und Medienunternehmen zum Lichtblick in der Krise. Trotz der Zunahme des gesamten E-Mail-Versandvolumens (12,5%2) steigen bei Newslettern seit Anfang März die Öffnungs- (+20%1) und Klickraten (+22%1) sowie die daraus resultierenden Gesamteinnahmen (+24%1).

Den Grund dafür sehen Experten in der Steigerung von Aufmerksamkeit und User-Engagement, die eine Folge der Einschränkungen des öffentlichen Leben ist. Weil sich viele nach fundierten Informationen, Abwechslung und Unterhaltung sehnen, seien Sie eher dazu bereit, Newsletter zu abonnieren, zu lesen und Angebote zu klicken.

Was für Verlagshäuser und Online-Medien ein sicherer Hafen in turbulenten Zeiten ist, ist auch für deutsche B2B-Unternehmen interessant:
Immerhin gab das Gros (70%3) der deutschen Newsletter-Abonnenten bereits vor Corona an, dass Newsletter in Ihren Kaufprozessen relevant seien – ein Wert der 2020 aller Wahrscheinlichkeit nach übertroffen wird. Als präzise Möglichkeit, spitze Zielgruppen mit relevantem Content zu bespielen, feiert der Newsletter mitten in der Krise ein beeindruckendes Comeback.

1 Analyse der Marktentwicklung bei Newslettern zwischen 01. und 23. März 2020, durchgeführt von PowerInbox
2 Ergebnis einer von Artegic durchgeführte Analyse von 700 Mio. E-Mails zwischen dem 09. und 23. März 2020
3 United Internet Media, Deep Dive: Newsletter-Nutzung im DACH-Raum, 2019

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5 Empfehlungen für bessere Kundenbindung während der Corona-Krise.

Di, 21.04.2020

Die Corona-Pandemie hat die Vertriebs- und Marketingwelt so schnell und schwerwiegend verändert, wie kaum etwas zuvor: Kundenbindung ist für Unternehmen gerade jetzt wichtiger denn je. Dabei heißt es nicht nur Fettnäpfchen zu umschiffen (sicherlich wäre der Slogan „endlich frei atmen“ für Ihre neue Raumbelüftungsanlage unter anderen Umständen OK – nur gerade eben nicht), sondern auch neue Wege zu finden.

Mit diesen 5 Empfehlungen können Sie Ihre Kundenbindung in Zeiten von Corona verbessern:

1. Fragen Sie sich, wie Sie helfen können.

Kunden sind Ihre Kunden, weil Ihre Leistungen und/oder Produkte ihnen einen Mehrwert bieten. Deshalb sollten Sie sich jetzt noch mehr als sonst fragen: Was brauchen meine Kunden und deren Kunden gerade von mir? – bieten Sie etwas an, das dabei helfen kann, die Krise gemeinsam zu meistern? Und falls nicht: besteht dazu die Möglichkeit?

2. Bilden Sie eine gute Entscheidungsgrundlage.

Um besser einschätzen zu können, wo Sie Hilfestellung leisten können, müssen Sie Ihre Zielgruppe genau kennen. Dazu lohnt es sich vermehrt das Feedback Ihrer Vertriebskollegen einzuholen: Ihre Erfahrungen an vorderster Kundenfront bieten wertvolle Insights zu Bedürfnissen und roten Tüchern.

3. Bleiben Sie flexibel.

Außerdem sollten Sie sich fragen, in welchen Bestandteilen der Customer Journey Sie momentan (budgetär) kürzertreten können, um mit den freigewordenen Ressourcen in neue, hilfreiche Leistungen und Tools sowie deren Bewerbung zu investieren.

4. Überprüfen Sie die Maßnahmen in Ihrer Business-Pipeline.

So ähnlich wie Sie den Status-Quo Ihrer Marketingplanung generell auf den Prüfstand stellen müssen, sollten Sie vor allem weit im Voraus geplante Maßnahmen, z. B. Newsletter, auf Gültigkeit und Aktualität hin überprüfen. Gründlichst. Von oben bis unten.

Denn auch in automatisierten Mails, deren Thema Sie auf den ersten Blick als unverfänglich bewerten, könnten sich standardisierte CTAs à la „Lassen Sie sich vor Ort beraten“ verstecken, die Ihr Unternehmen unachtsam erscheinen lassen.

5. Tauchen Sie jetzt nicht ab.

Viele Unternehmen verfallen gerade in eine Art Dornröschenschlaf: Vielleicht sind auch Sie gezwungen Ihre Prozesse zurückzufahren – doch gänzlich abzutauchen sendet falsche Signale an Ihre Kunden. Sie sollten sich trotz Beschränkungen, wie z. B. Kurzarbeit, darum bemühen, für Ihre Kunden erreichbar zu sein und das auch aktiv kommunizieren.

Bemühen Sie sich um virtuelle – möglichst persönliche – Kontakte und Verbindungen, um wegfallende Zwischenmenschliche Interaktionen zu kompensieren. Und bedanken Sie sich bei treuen Kunden für Ihre Unterstützungen in diesen Zeiten. So können Sie zusätzliches Vertrauen aufbauen.

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Podcast-Tipp: Prof. Gunter Dueck über die Wirtschaft nach Corona.

M0, 20.04.2020

Der bekannte Mathematiker, Autor und Denker in Sachen Wirtschaft und Digitalisierung Gunter Dueck im START UP YOUR BRAND Podcast von Markenrebell über Veränderungen in Gesellschaft, Management und Business nach Corona:

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Corona hat alles verändert – oder vielleicht doch nicht?

M0, 20.04.2020

„Die Welt verändert sich schneller als je zuvor“ – was vor einigen Wochen vielleicht noch wie die abgedroschene Lieblingsphrase eines Digital-Marketers klang, ist heute unleugbare Realität: Das Leben aller verändert sich durch Corona. Jeden Tag aufs Neue.

Was das konkret für die B2B-Geschäftswelt bedeutet, diskutieren wir in diesem Blog nun seit einigen Wochen. Ob sich wirklich so viel verändert? – Die Antwort heißt Ja und Nein.

Die Antwort heißt Ja, …

… denn die Corona-Pandemie fordert von Unternehmen Anpassung und Weiterentwicklung – sie müssen derzeit gänzlich neue Wege finden und alles bisherige hinterfragen: Ist diese oder jene Marketing-Botschaft angemessen? Wie sehr sind die eignen Kunden von Corona betroffen? Wie sieht es mit Ressourcen und Budgets aus? Wie muss die Arbeit des Außendienstes angepasst werden? (6 weitere Fragen für B2B-Marketer zu Zeiten von Corona haben wir in einem Blogbeitrag für Sie zusammengestellt).

Dabei sind Anforderungen für und Erwartungen an Unternehmen wegen verminderter Planbarkeit und allgemeiner Ungewissheit nur sehr schwer abzuschätzen. Die Corona-Pandemie stellt also in der Tat eine nie dagewesene Herausforderung dar.

Die Antwort heißt aber auch Nein, …

… denn über die vergangenen Jahre hinweg haben sich viele Unternehmen mit neuen, agilen Workflows und Arbeitsmodellen schrittweise darauf vorbereitet, immer flexibler auf schnelle Veränderungen im Markt zu reagieren. Sie haben gelernt, dass es wichtig ist, Prozesse im Handumdrehen optimieren und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen zu können.

Die jetzige Situation ist für diese jederzeit (überlebens-)wichtige Fähigkeit nur eine Probe aufs Exempel – und der Beweis dafür, dass hinter vermeintlich abgedroschenen Phrasen bedeutende Lektionen stecken können.

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Digital Advertising? Jetzt erst recht!

M0, 20.04.2020

Krisenzeiten sind immer Zeiten der Veränderung – besonders spürbar ist das momentan in der Art, wie wir Kommunizieren und uns Informationen beschaffen. Hierbei findet ein nie dagewesener Shift ins Digitale statt. Doch ist dieser wirklich nur eine Folge des Corona-Virus?

Go digital. Or go home.

Ein gutes Kunden- und Nutzererlebnis war schon immer verkaufsfördernd und ist nicht erst seit #staythefuckhome digital. Weil der physische Teil des Erlebnisses jetzt aber wegfällt, zeigt sich ganz deutlich, wie weit welches Unternehmen mit der Digitalisierung ist, ob Zielgruppen digital erreicht werden und ob Produkte und Services online Abnehmer finden. Ihre digitalen Kontaktpunkte zu (potenziellen) Kunden sind seit jeher wichtig – jetzt aber entscheiden sie maßgeblich, wie Ihr Start ins Post-Corona-Zeitalter verläuft.

Customer Intelligence – Prio 1 für eine digitale Zukunft.

Was bestimmt, ob Sie in Zukunft hinterher oder vorneweg laufen ist die Umwandlung von Kundendaten in echtes Kundenwissen. Bereits 2019 wurde sie als „Customer Intelligence“ zur großen Herausforderung für das Marketing erklärt – schließlich war und ist es gar nicht so einfach, lückenhafte Datensätze aus verschiedensten Datensilos eines Unternehmens zu einem aussagekräftigen Bild eines Kunden zusammenzuführen.

Erfolgreich sind damit nur die, die jetzt digitale Segmente Ihrer Zielgruppen erstellen, genau die Personen targeten, die sie erreichen möchten und genau das vermitteln, was diese zu einer Interaktion bewegt.

„Der beste Weg die Zukunft vorherzusagen, ist sie zu kreieren.“

In Zeiten der Veränderung gilt dieser Denkansatz von Peter Drucker mehr denn je – und eröffnet den Mutigen echte Chancen. Verstärken Sie jetzt Ihr Digital Advertising: Lernen Sie über den gezielten Einsatz von Display-, Social-Media-, Native-, Search-, Video- und E-Mail-Marketing Ihre Nutzer wirklich kennen und schaffen Sie die Grundlage für messbares Marketing, das Ihren Vertrieb effektiv unterstützt. Nutzen Sie Ihre Chance und erreichen Sie die richtigen Leute im richtigen Umfeld zur richtigen Zeit. Denn genau darum geht es Ihnen doch – gerade jetzt, aber eigentlich auch schon immer.

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KW 16


Content-Marketing braucht einen Content-Hub – warum man jetzt über Plattformen für nach der Krise nachdenken sollte.

D0, 16.04.2020

Digitaler Content und Content Marketing erleben grade einen Boom – sie ersetzen wegfallende Kommunikationsformate und nutzen etablierte Kanäle effizient aus. Viele, die nun davor stehen sich dem Thema zu widmen oder vorhandene Bemühungen zu intensivieren, fragen sich, was die erste/die nächste sinnvolle Investition ist. Unsere Meinung: ein Content-Hub, der nicht nur eine Anlaufstelle für Kunden und Interessenten sondern auch für ihre Sucheingaben schafft – also auch den SEO-Pull-Effekt nutzt.

Ein aktuelles Beispiel dafür, ist das Online-Magazin „Business Trends & Insights“ unseres Kunden American Express:

Guter Content braucht eine Heimat.

Eine andere vorbildliche Content-Plattform, ist das „Science Lab“ von Leica Microsystems. Hierzu interviewte Steffen Herbold die Verantwortliche Naja Schue von Leica bereits im Jahr 2016 – die Inhalte dieses Interviews sind heute aktueller denn je:

„Die Kategorie der neidlosen Anerkennung ist ja in unserer Branche nicht gerade eine weitverbreitete Kernkompetenz der handelnden Personen. Bevor man etwas von anderen lobt, beißt man meist lieber nachts ins Kopfkissen. Aber beim Leica Science Lab machen wir gerne eine Ausnahme, denn mit seiner Content-Plattform setzt das Unternehmen Maßstäbe, was die Nutzung von eigenen und User-generierten Inhalten betrifft.

[…]

Entgegen der immer wieder aufflammenden Diskussion, ob so etwas nicht auch direkt und nur über Social Media zu machen sei, war für Anja Schue und Leica schnell klar: Nein, der Content braucht eine Heimat. Und so wurde das Leica Science Lab als internationale Content-Plattform von Leica aufgesetzt – eigentlich als Bindeglied zwischen der Marke und dem Markt. Das Science Lab verbindet letztlich die Corporate Site mit den Menschen.“


Ihr Content-Hub für Krisenzeiten und danach – das sollten Sie beachten.

D0, 16.04.2020

Ihre Kunden und Interessenten über Content Marketing zu erreichen lohnt sich jetzt besonders. Wenn andere Kommunikationskanäle versiegen, kann Content Marketing zu einem wichtigen Instrument der Kundengewinnung und Kundenbindung werden – noch mehr, als es das bereits ist.

Um das zu leisten benötigt Ihr Content eine Heimat: einen Content-Hub. Dort kann Content gesammelt, zur Verfügung gestellt und verlinkt werden sowie wertvolles SEO-Potenzial ausschöpfen. Damit das alles funktioniert, müssen Sie allerdings ein paar wichtige Dinge beachten – hier ein schneller Überblick:

Struktur.

Damit sich Besucher und Suchmaschinen auf Ihrem Hub zurechtfinden, muss die Struktur bestimmte Kriterien erfüllen:

  • Die Navigation muss einen Großteil des (oftmals über Jahre angesammelten und immer wieder aktualisierten) Contents zugänglich machen.
  • Die interne Verlinkung der Content-Pieces untereinander muss es Nutzern erlauben, Themen weiterzuverfolgen und durchdringen zu können.
  • Die Ordnerstruktur im Backend muss einer für Suchmaschinen nachvollziehbaren Systematik folgen und eine mühelose Skalierung der Themencluster erlauben.

So kann Ihr Hub in Sachen guter Navigierbarkeit und SEO-Crawlability punkten.

User Experience.

SEO geht nicht ohne UX. Wenn Sie Nutzer Ihres Hubs über die organische Suche anlocken, dann nützt Ihnen das auf Dauer nichts, wenn die Nutzererfahrung auf dem Hub nicht stimmt. Denn wenn die Besucher abspringen, die CTR „komisch“ aussieht oder andere Auffälligkeiten als „User Signals“ an Google und Co. gesendet werden, dann rutschen Ihre Inhalte in Sachen SEO ab.

Viel wichtiger: Wenn die Bedienung der Seite aus Nutzersicht nicht stimmt, dann haben die Nutzer auch keine Lust auf regelmäßige Besuche. Hier gibt es Standards (und UI-Patterns), die man entweder einhalten oder übertreffen sollte.

Content-Mix.

Sie möchten Kunden und Interessenten natürlich nicht mit marktschreierischem Werbe-Content belästigen. Das geht nicht mehr. Content Marketing, vor allem als Teil von B2B-Marketing, dient dazu, sich als Partner seiner Kunden und Zielbranchen zu positionieren. Das bedeutet: Sprechen Sie über Themen, die Ihre Zielgruppen interessieren. Das sind in den seltensten Fällen gleich zu Beginn Ihre Produkte und Dienstleistungen.

Anstatt zu erschlagen, tasten Sie sich also vorsichtig heran und sorgen Sie für den passenden Content-Mix auf Ihrem Hub. Die Faustregel dafür:

  • Etwa 60 Prozent Ihrer Inhalte sollten Top-Funnel-Content sein – d. h. nicht zu nah am Produkt, aber ganz nah am Menschen. Damit erregen Sie Aufmerksamkeit.
  • Weitere 25 Prozent sollten im Middle-Funnel liegen – sich Lösungen annähern und Ihre Produkte mit den aktuellen Problemstellungen der Zielgruppen verknüpfen.
  • Schließlich sollten mindestens 15 Prozent Ihres Contents Interessenten vom Produkt überzeugen – „Seal the deal!“ mit Bottom-Funnel-Content.

Content-Formate.

Auch die Darreichungsform Ihres Contents ist wichtig. Es ist zwar vergleichsweise einfach Text zu produzieren, aber nicht alle Inhalte kommen in dieser Form gut rüber – das Video kann hier ein Gefühl fürs Produkt geben, das Videointerview von der Case Study überzeugen, der Podcast mühelos komplexe Sachverhalte vermitteln.

Gleichzeitig: Nicht alles muss ein „gated“ Whitepaper sein, für das Interessenten ihre Daten hergeben müssen – oft reicht auch ein Lisiticle, das die Botschaft schnell vermittelt und einfach konsumiert werden kann. Auch hier punktet der richtige Mix.

Ein klare Ziel.

Ihr Content-Hub ist kein direktes Vertriebswerkzeug. Er kann, wie jede gut umgesetzte Marketing-Maßnahme, den Vertrieb unterstützen.

Allen Beteiligten sollte klar sein, wofür hier Geld ausgegeben wird, damit es nicht zu Interessenskonflikten kommt, die sich negativ auf das Projekt auswirken könnten. Denn oftmals werden solche Konflikte als inkohärente, ziellose Kommunikation an Kunden weitergegeben – und das ist nicht das Ziel Ihrer Content-Marketing-Maßnahmen.

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Corona und Mediaplanung: 3 Fragen an Hans Schneider von die-media.

Mi, 15.04.2020

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Mediaplanung von B2B-Unternehmen?

Wie bei jeder „Delle“ oder Rezession ist es quasi ein Reflex, die Budgets nach unten zu fahren. Das ist völlig normal. Dieses Mal trifft es insbesondere Etats, die etwas mit Events oder Messen zu tun haben. Genauso bei Unternehmen, die über den Handel vertreiben. Aber auch bei der Produkt- und Markenkommunikation wird drastisch gespart.

Das ist – leider – auch bei uns so. Die Auswirkungen werden wir erst in Q2 spüren. Der OMG (Verband der Mediaagenturen in Deutschland) rechnet mit einem Umsatzrückgang von über 30%. Das ist gewaltig und für viele Agenturen existenzbedrohend.

Welche Chancen und Risiken ergeben sich aus Ihrer Sicht hierdurch?

Genauso, wie viele Studien diesen „Spar-Reflex“ bestätigen, wird aber auch festgestellt, dass Unternehmen, die auch in Krisenzeiten mit ihren Kunden in Kontakt bleiben, deutlich stärker von diesen Situationen profitieren. Das lesen aber wohl die wenigsten.

Marketing-Abteilungen müssen sich fragen, ob Customer Centricity, Customer Focus oder Customer Journey nur was für Boom-Phasen sind oder ob nicht gerade jetzt der Kundenfocus gefragt ist. Die Themen sind vielfältig und, wer seine Kunden kennt, weiß auch, wie er seine Marke stärken kann. B2B-Unternehmen sollten gerade jetzt die „Journey“ ernst nehmen und nicht den Moment. Marke ist und bleibt eine Reise und lebt von Langfristigkeit und Kundenbindung. Gewiss sind neue Motive und Themen gefragt. Aber genau das ist eine große Chance für das Markenversprechen. Und für „danach“.

Welche Handlungsempfehlungen geben Sie nun?

Lassen Sie mich zwei Chancen nennen, die ich B2B-Unternehmen dringend ans Herz lege:

Erfahrung mit Programmatic Advertising sammeln: Jetzt schlägt natürlich die Stunde der programmatischen Kommunikation. Streuverlustfreie, effiziente und effektive digitale Kampagnen entwickeln und im datenbasierten Targeting die Botschaften zielgerichtet an den Mann bzw. die Frau bringen. Viele B2B-Unternehmen könnten jetzt auch die so wichtige Erfahrung mit programmatischer Kommunikation aufbauen, um später routiniert mit diesem intelligenten Kanal umzugehen.

Fachpublikationen nicht vergessen: Aber auch die gute alte Fachzeitschrift ist gerade jetzt auf den Content ihrer Anzeigenkunden angewiesen. Es geht momentan sicherlich nicht um den sofortigen direkten Abverkauf. Aber um die wichtige Information, wie sich das Unternehmen aufstellt, an welchen Produkten es arbeitet und wie man gedenkt, „danach“ noch besser aufgestellt zu sein. Image-Kampagnen im besten Wortsinne.

Sie haben auch eine Frage an Hans Schneider? Finden Sie hier den Kontakt zum Media-Profi:


B2B-Kommunikation in Zeiten von Corona: 3 Ansätze, über die Sie jetzt nachdenken sollten.

Di, 14.04.2020

Quasi über Nacht hat das Coronavirus alles verändert – jeder ist mit nie dagewesenen Herausforderungen konfrontiert. Für B2B-Marketer gilt es jetzt mehr denn je, Ihre Aufgaben auf dem Tretminenfeld Corona-Krise zu meistern.

Deshalb finden Sie hier 3 kleine Denkanstöße: Was hat sich verändert, was wird sich verändern und was bedeutet das konkret für Marketer?

1. Die ganze Welt schaut auf Corona.

Zum wahrscheinlich ersten Mal redet die gesamte Welt über dasselbe Thema. Wohl jeder verfolgt aufmerksam die Entwicklungen und wartet auf Neuigkeiten, passt sich an oder muss sich anpassen. Wir alle lernen im Moment gemeinsam.

Was das bedeutet? Trauen Sie sich ruhig als Marke in die Konversation einzusteigen. Wenn Marken versuchen sich einzubringen, sie Hilfe leisten und Lösungen finden wollen, dann wird das geschätzt – und die Neuigkeit schnell verbreitet. Und nennen Sie das Problem ruhig beim Namen, es weiß ohnehin jeder wovon Sie sprechen.

2. Alle sitzen im selben Boot.

Wann haben Sie das letzte Mal vor #staythefuckhome erlebt, dass so intensiv über die Rolle jedes Einzelnen für das Gemeinwohl gesprochen wurde? Das Bewusstsein für soziale Verantwortung verändert sich – vermutlich nachhaltig.

Was das bedeutet? Es herrscht ein Verständnis dafür, dass gerade alle im selben Boot sitzen – auch Unternehmen. Empathische (Marketing-)Botschaften, die das vermitteln, stärken das Wir-Gefühl und die Kundenbindung.

3. Abwarten und Teetrinken war gestern.

Die Situation ist für alle neu und herausfordernd. Es gibt keine One-Size-Fits-All-Lösung und statt auf Anweisungen „von oben“ zu warten, hängt es oft an Unternehmen selbst die Initiative zu ergreifen.

Was das bedeutet? Viele unserer Team-Mitglieder haben beispielsweise schon lange vor offiziellen Verordnungen zur Ausgangsbeschränkung die Arbeit im Home-Office aufgenommen. Suchen Sie aus eigenem Antrieb nach agilen Lösungen für Ihre Situation und sprechen Sie darüber. Haben Sie keine Angst davor, voran zu gehen.

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In eigener Sache: Wenn die Agentur von einem Ort zu einer Gemeinschaft wird.

Di, 14.04.2020

Die meisten Mitarbeiter in unserer B2B-Agentur beginnen heute die vierte – manche sogar die fünft – Woche im Home-Office. Viele digitale Meetings und das eine oder andere virtuelle Feierabendbier sorgen dafür, dass wir die Zeit gut überstehen – und dabei auch eine Menge für die Zukunft unserer eigenen Zusammenarbeit lernen. So wandelt sich unsere B2B-Agentur grade von einem Ort zu einer Gemeinschaft – und das in der Zeit, in der wir auch unseren 47. Geburtstag feiern. Eine weitere Transformation nach so langer Zeit auf dem Agenturmarkt.

Kurz gesagt: wir sind für Sie da und helfen Ihnen auch weiterhin in all Things B2B. Wenn auch etwas anders als sonst. Deswegen hier ein paar Eindrücke aus unseren Home-Offices, Konferenzen und anderen Dingen aus der verteilten wob:

B2B Agentur im Home-Office

Ob Besprechung oder Feierabend-Bier – die Kollegen zu sehen und zu hören ist immer wieder schön.

wob Empfang im Hom-Office

Liebe Kunden, Ihre Anrufe führen zum neuen wob-Empfang – auch aus dem Home-Office kümmert sich Sandra um Ihre Anliegen. Und falls Sie doch mal warten müssen, bitten wir Sie herzlich, im Wäschekorb um die Ecke Platz zu nehmen.

Home-Office auf der Baustelle

Endlich mal in Ruhe arbeiten – denkt sich unser Tech-Consultant Christian bestimmt nicht. Nein, er braucht Action, Chaos und mindestens 2-4 Kreissägen und einen Presslufthammer im Hintergrund, um sich so richtig wohl zu fühlen.

Creative Director Home Office

Unser Creative Director Markus ist auch heute für unsere Kunden live im Studio – #homeoffice und #selfisolation zwischen der Jungfrau Maria, Siouxsie Sioux und Robert Smith.

B2B Strategie am Küchentisch

Für die komplexe Digitalstrategien hat es Daniel im Home-Office gerne clean & simple.

Content Team im Home Office

#flattenthecurve but #growyouraudience – liebe Kunden, heute entsteht hier bei Alex der Content für eure B2B-Kampagnen.

Natürlich können Sie uns auch jederzeit auf unseren Social-Media-Kanälen folgen und mehr sehen:

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KW 15


Inspiration für Ostern II: Less, but better.

Do, 09.04.2020

Kaum ein Ausspruch trifft die jetzige Situation im B2B-Marketing besser als derjenige der Design-Legende Dieter Rams. Jetzt heißt es (gezwungenermaßen) weniger tun, aber das besser. Wir hoffen, dabei können wir mit unserer Arbeit und den Beiträgen hier unterstützen.

Passend dazu gibt es diese Woche die Dokumentation “Rams” des Filmemachers Gary Hustwitt von 2018 gratis im Stream auf Vimeo. Wir können sie nur empfehlen. Für den Homeoffice-Ausklang vor Ostern oder auch nur so. Und immer dran denken: Less, but better.

Dieter Rams Doku jetzt gratis gucken:


Inspiration für Ostern I: B2B-Marketer im All.

Do, 09.04.2020

Auf apolloinrealtime.org kann man momentan die gescheiterte, aber gerettete Mondmission von Apollo 13 in Echtzeit mitverfolgen. Hier wurden nicht nur legendäre Zitate (“Houston, we have a problem”), sondern auch Stoff für Teambuilding-Seminare geboren (aus irgendwelchem Zeug einen Adapter für den CO2 Filter bauen). Immer noch ein famoses Heldenstück über die Bewältigung von Krisen. Oder jetzt gerade wieder. Auch für B2B-Marketer im All.

… und wenn wir gerade dabei sind:

Hier gibt Astronaut Scott Kelly, der ein Jahr auf der ISS lebte, in der New York Times wertvolle Tipps über das Leben in Isolation:

Die Astronautin Peggy Whitson, die insgesamt 660 Tage im All war, macht das gleiche hier in deutscher Sprache in der FAZ:

… und schließlich:

Wer keine Geduld für Echtzeit hat: Die Apollo 13 Verfilmung von Ron Howard mit Tom Hanks, Gary Sinise, Kathleen Quinlan, Ed Harris und Kevin Bacon kann man bei Amazon Prime gucken. Auch ein Tipp für das lange Osterwochenende. Denn wir wünschen – trotz allem – schöne Feiertage!

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Welches Headset denn jetzt?

Mi, 08.04.2020

Letzte Woche berichteten wir über Matt Mullenweg, den Vater von WordPress, der die Vision von „New Work“ seit Jahren lebt. Dabei hilft er auch das eigene Unternehmen zu klassifizieren und auf einer von fünf Fortschrittsstufen zum „verteilten Arbeiten“ zu lokalisieren. Wenn Sie das lesen möchten (inklusive Podcast-Tipp), dann scrollen Sie zur KW 14 herunter.

Heute gibt der Video-Konferenz-Profi einen ganz praktischen Tipp: Welches Headset soll ich denn nutzen, um verstanden zu werden? Dabei geht er von einer Grundannahme aus: Die Spontaneität eines Gedankenaustauschs geht verloren, wenn wir erst unser Mikrofon einschalten müssen, bevor wir sprechen. Deswegen lohnt sich ein Headset, dessen Mikro nah am Gesicht sitzt, sodass es nicht dieselben Geräusche auffängt, durch die wir in Konferenzen die Mikros unserer Laptops immer wieder stumm schalten müssen.

Wenn Sie also noch suchen? Hier sind die Tipps:

„Eine heterodoxe Empfehlung, die ich für Audio- und Video-Anrufe habe, wenn Sie verteilt arbeiten, ist, nicht stumm zu schalten, wenn Sie es vermeiden können. Wenn Sie mit einem „stummen“ Raum sprechen, ist dies unheimlich und unnatürlich – Sie fühlen sich allein, selbst wenn Sie die Gesichter anderer sehen können. Sie verlieren all diese spontanen Reaktionen, die ein Gespräch am Laufen halten. Wenn Sie jemandem eine Frage stellen oder er einspringen möchte, muss er warten, bis die Stummschaltung aufgehoben ist. Ich mag auch das Verhalten “Nicht stumm schalten, um die Hand zu heben” nicht, da es sich für Besprechungen eignet, bei denen die Leute nur darauf warten, dass sie an die Reihe kommen, anstatt wirklich zuzuhören.“

Weitere Einsichten und Aussichten vom New-Work-Profi:

„So habe ich mir die verteilte Arbeitsrevolution nicht vorgestellt.“

Seine Gedanken zur Corona-Krise teilt Matt Mullenweg auch hier noch einmal:

Und hier regelmäßig im Podcast:


Webinare, Content Marketing, User Memory Design – Sammlung mit Tipps für besseres Online-Marketing.

Mi, 08.04.2020

Gerade jetzt bewegen sich B2B-Unternehmen zunehmend in den digitalen Raum. Um online auch alles richtig zu machen, haben wir hier ein paar Oldies but Goldies für Sie zusammengestellt:

“In B2B-Webinaren wird oft auf „Frontalunterricht“ gesetzt – das kann sich schnell genauso dröge anfühlen, wie es klingt. Lesen Sie unsere 5 Tipps für bessere Webinare im B2B-Marketing und bringen Sie mehr Leben in Ihren nächsten Onlinevortrag.”

“Wir alle wissen, dass die Customer Experience am Krisenpunkt – also zu dem Zeitpunkt, wenn Ihr Kunde ein Problem oder kritisches Anliegen hat – stimmen muss. Laut der Harvard Business Review haben Sie hier nicht länger als 5 Minuten, um das Anliegen des Kunden zu lösen, bevor eine negative Erfahrung entsteht – ebenso verhält es sich mit Lead-Anfragen.”

“Der optimale redaktionelle Content muss dabei einen Aspekt besonders im Blick haben: Die Inhalte sollen Interessenten überzeugen und nicht überreden − das ist ungemein wichtig. Um dies zu erreichen, ist es essentiell, dass der Inhalt superrelevant ist. Bedeutet: Potenzielle Kunden müssen auf Ihrer Seite exakt das finden, was sie gesucht haben. Nichts anderes.”

“So funktioniert leider mein Gedächtnis – nicht wie ein Band, das ich abspulen kann, sondern wie eine Serie von Schnappschüssen, die ich durchblättere. Und Ihres funktioniert ebenso. Dabei zählen die Höhepunkte – Peaks –, ob positiv oder negativ. Sie bestimmen unsere späteren Gefühle gegenüber einer gemachten Erfahrung.”


E-Mail-Flut durch Remote Work? Effektiver kommunizieren in Schriftform – intern, extern und auch nach der Krise.

Di, 07.04.2020

In Zeiten von Corona ist effektive (will heißen: verständliche, animierende und motivierende) Kommunikation mit Partnern, Kollegen und Kunden wichtiger denn je. Um die ohnehin ins Stocken geratenen Prozesse nicht weiter zu behindern. Und um in dieser wirtschaftlich prekären Lage Kunden zu binden oder sogar neue zu gewinnen.

Und da derzeit möglichst jeder im Home-Office arbeitet, kommt es hierbei vor allem auf schriftliche Kommunikation an: E-Mail, Chat und Co..

Wie also geht effektive Kommunikation in Schriftform? – ein paar simple Tipps helfen:

Gatekeeper Betreffzeile – so werden Sie gelesen.

Damit Ihre Nachricht effektiv sein kann, muss sie natürlich auch gelesen werden – vor allem bei E-Mails eine nicht zu unterschätzende Hürde. Denn unter der Flut täglicher Werbe- und Spam-Mails wandern viele digitale Briefe ungelesen in den virtuellen Papierkorb.

Hier kommt es auf die richtige Betreffzeile an. Diese sollte…

  • … maximal 49 Zeichen lang sein.
  • … eine personalisierte Ansprache beinhalten.
  • … Neugierde beim Empfänger wecken.
  • … aktiv zum Handeln auffordern und motivieren.

Effektive Kommunikation – nicht nur eine Frage der richtigen Worte.

So. Die Nachricht ist geöffnet. Jetzt geht es ans Eingemachte:

Sie wollen Ihre Empfänger nicht gleich mit dem Umfang und (das ist fast noch wichtiger!) mit dem Schriftbild eines Tolstoi-Romans verschrecken. Wer eine Nachricht mit 1000 Wörtern, in Schriftgröße 7,5, öffnet, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit einfach wieder schließen – oder schlimmer: sie schlecht gelaunt überfliegen.

Deshalb sollten Sie Ihren Nachrichten immer Struktur verleihen: mit Fettung, Absätzen und Überschriften.

Jetzt nur noch einen persönlichen Schreibstil verwenden – und bitte keine Geschäftsfloskeln. Nichtssagende Phrasen erschweren es dem Leser, die wichtigsten Informationen herauszufiltern – nicht sehr effektiv. Außerdem klingt ein einfaches „Bitte“ doch gleich viel sympathischer als ein „ich wäre Ihnen sehr verbunden“.

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Unser Aufruf an Sie: Werden Sie Content-Digger – ein Goldgräber guter Inhalte!

Di, 07.04.2020

Warum jetzt die Zeit ist, B2B-Content zu bringen, den man schon immer mal loswerden wollte:

Kennen Sie das auch? Mindestens dreimal im Jahr sagt man angesichts von tollen Aktivitäten von Kollegen “Mensch, darüber müsste man mal ‘nen Vortrag für unsere Kunden machen” – so oder so ähnlich geht es wohl jedem von uns. In den Tiefen des Alltags eines B2B-Unternehmens schlummern immer spannende Stories, verblüffende Cases und erzählenswerte Inhalte.

Interessante Inhalte zu wertvollem B2B-Content machen.

Unser Tipp: Jetzt ist die Zeit dafür! Denn einerseits haben Sie jetzt etwas mehr Luft, um einen interessanten Vortrag für ein virtuelles Event zusammenzustellen oder einen spannenden Artikel zu schreiben. Und andererseits haben Sie jetzt ein interessiertes B2B-Fachpublikum, das sich über etwas Abwechslung im Homeoffice-Alltag besonders freut. Interessanter Content, Aufmerksamkeit gesichert!

Wir helfen Ihnen bei der Inszenierung.

Deshalb: Jetzt ist genau der Augenblick, solche Vorträge, Cases und Stories ans Tageslicht zu bringen – am besten mit einem unternehmensübergreifenden Content-Audit. Als B2B-Agentur helfen wir Ihnen auch gerne dabei, solche Geschichten in eine geeignete Form zu bringen – und übrigens auch Ihr virtuelles Event dafür aufzusetzen oder Ihren B2B-Content zu platzieren. Auch so gewinnen Sie Leads, Kontakte und Adressen.

Der erste Schritt ist allerdings Ihrer: Die Schätze liegen in Ihren Archiven und in den Köpfen Ihrer Kollegen – werden Sie Content-Digger!

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In der virtuellen Arena – eine kleine Etikette für verstärkt auftretende virtuelle Pitches.

Mo, 06.04.2020

Bei allen aktuellen Veränderungen im Business-Alltag versuchen wir nach Kräften, die Dinge so normal wie möglich anzugehen. Und dazu gehört auch New Business Aktivitäten. Allen voran Pitch Präsentationen, bei denen wir alles versuchen werden, um euch und uns die gefühlte Distanz einer Webcon vergessen zu machen.

Was könnt ihr, liebe Unternehmen, dazu beitragen?

 

  1. Helft uns mit dem technischen Set-up.

Streikende Technik ist ein Alptraum jeder Pitchpräsentation. Wenn man drei Kollegen, vier Kundenteilnehmer, sechs Home-Offices, ein fahrendes Auto über MS Teams, GoToMeeting, das WebEx-Login des Kunden und parallel noch einen Vodafone-Telefonkonferenzraum zusammenschalten muss, braucht man Nerven aus Stahl, weil garantiert immer etwas NICHT funktioniert. Erspart uns und euch den Stress und macht mit bei einem kurzen Testlauf am Vortag und bitte, seid pünktlich. Das arg scheppernde Mikro des Kollegen irritiert? Dann sagt das bitte kurz, damit wir es richten können, statt damit die ganze Präsentation zu beeinträchtigen.

 

  1. Zeigt uns ein Gesicht.

Ja, wir brauchen die Datenleitungen später noch, damit die Kreation unverpixelt rüberkommt und die Animationen ruckelfrei ablaufen. Es ist aber eine Herausforderung, ohne Rückschlüsse auf Mimik und Körpersprache souverän zu präsentieren. Zeigt uns bitte zu Beginn per Video, dass ihr mehr seid als körperlose Stimmen. Es kann ja ganz auflockernd sein zu sehen, dass wir eben nicht alle im Business Formal vor dem Rechner sitzen oder bahnbrechende moderne Kunst an der Wand hängen haben – so what? Wir sind hier, um über Ideen und Konzepte zu reden. Die stehen im Vordergrund. Aber sie werden von Menschen präsentiert und diskutiert.

 

  1. Seid konstruktiv.

Ihr wollt euch wie auch sonst immer nach der Präsentation als Entscheider unter euch zusammenfinden? Respektieren wir. Aber versteht bitte auch: Wir haben an dieser Stelle als Agentur präsentiert, animiert, zwischen Rednern gewechselt, State-of-the-Art-Animationen vorgeführt, nur damit es für euch so ansprechend wie möglich ist. Speist uns dann bitte nicht mit einem dürren “Dazu kann ich jetzt noch nichts sagen, das muss ich anhand des PDFs in Ruhe überlegen” ab. Gebt ein kurzes persönliches Feedback, geht auf die Diskussion ein – wir werden daraus schon keine juristische Forderung nach dem Gewinner-Honorar ableiten. Und falls wir nicht der Partner eurer Wahl sein sollten, hey, auch damit können wir leben. Aber bitte mit einer konstruktiven Rückmeldung, die uns fürs nächste Mal weiterhilft.

 

  1. Seid fair.

Es ist eine Ausnahmesituation. Klar haben viele von uns schon mal online präsentiert, aber der Druck ist einfach für alle groß, speziell für die weniger Erfahrenen auf Agenturseite. Messt uns daher bitte nicht an der historisch mitreißendsten Präsentation eurer gesamten Karriere, sondern seid ein bisschen großzügig, was die Performance in diesen ein, zwei Stunden angeht. Schaut auf die Insights, die Strategie, die Ideen, fragt nach, lasst euch Details erklären, gebt uns vielleicht die Gelegenheit den einen oder anderen Punkt nochmal nachzuliefern. Für euch sind es ein paar Stunden eurer Zeit. Für uns oft ganze Wochen eines gesamten Teams. Das verdient doch ein paar mildernde Umstände?

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KW 14


B2B-Marketingplanung schön und gut – aber jetzt heißt es flexibel sein.

Fr, 03.04.2020

Falls Sie kein Zeitreisender sind, der ins Jahr 2019 zurückgekehrt ist, um entscheidende Veränderungen im Raum-Zeit-Kontinuum herbeizuführen – dann haben Sie bei Ihrer Marketingplanung für 2020 vermutlich nicht mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gerechnet.

Gerade B2B-Unternehmen sind durch die Absage bedeutender Messen in Ihren Marketing- und Vertriebsmöglichkeiten eingeschränkt und müssen Ihre Planung über Bord werfen – so finden Sie jetzt Ihren Kurs in der Krise:

6 Fragen für B2B-Marketer zu Zeiten von Corona: Was ist der neue Status-Quo?

Zuerst einmal sollten Sie analysieren, was sich verändert hat:

  • Welche Marketingkanäle fallen wegen Corona weg?
  • Wie viele Leads hatten Sie erwartet über diese Kanäle gewinnen zu können?
  • Was kostet Sie der Ausfall – an Geld und Ressourcen?

Denken Sie bei der Status-Quo-Analyse nicht nur an Ihre Verluste, sondern auch an Potenziale:

  • Sind Ressourcen frei geworden, die Sie anderweitig einsetzen können?
  • Welche Marketingkanäle funktionieren trotz Corona?
  • Welche dieser Kanäle nuten Sie bisher noch nicht?

B2B-Marketingplanung war gestern – eine Chance Neues auszuprobieren.

Den Status-Quo heißt es jetzt immer wieder auf den Prüfstand zu stellen. Denn in Zeiten von Corona sind langfristige (Marketing-)Pläne obsolet – zu kurz ist ihre Halbwertszeit. Stattdessen ist jetzt die Zeit, mit frei gewordenen Ressourcen Dinge auszuprobieren, die in Ihrer Marketingplanung bisher vielleicht aufgeschoben wurden. Ein paar Beispiele:

  • Website-Optimierung:

Da sich die Suche nach Geschäftspartnern und Anbietern durch den Wegfall von Messen ins Internet verlagert. Diese 4 Fragen helfen B2B-Unternehmen bei der Website-Optimierung.

  • CRM aufräumen:

Um ehemalige Kunden oder Lost Sales zu reaktivieren.

  • Webinare:

Um den fehlenden Informationsaustausch der Messen zu kompensieren – Felix Kerner gibt Ihnen 5 Tipps für bessere B2B-Webinare.

  • Kampagnen auf LinkedIn und XING:

Durch erhöhte Nutzeraktivität ein attraktives Mittel, um Ihr B2B-Publikum zu erreichen. Die Kampagnen können schnell angepasst werden.

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Corona-Krise und Budgetplanung im B2B-Marketing.

Fr, 03.04.2020

Aktuell untersucht der Bundesverband Industrie Kommunikation e.V. – bvik in seiner Indexbefragung „B2B-Marketing-Budgets 2020“, wie hoch das Budget ist, das Marketingentscheidern aus Industrieunternehmen für ihre Maßnahmen zur Verfügung steht.

“Wie wirkt sich die Corona-Krise auf Ihr Marketing aus? Wie viel Geld investieren andere Industrieunternehmen in das Marketing? Der bvik liefert hierzu Orientierung und Hilfestellungen durch wertvolle Benchmarkdaten sowie Tipps aus der B2B-Praxis und Wissenschaft.”

Jetzt an der Studie teilnehmen und die kostenfreien Auswertungsergebnisse sichern:

 

Übrigens: Letzte Woche sprachen wir mit dem bvik zu den Themen:


Matt Mullenweg – Vater von WordPress – über die Zukunft der Arbeit (die er schon seit Jahren lebt).

Do, 02.04.2020

Der Amerikaner Matt Mullenweg ist in digitalen Kreisen bekannt. Nicht nur ist er derjenige, der WordPress ins Leben rief, das auf über 50 Millionen Blogs Einsatz findet, oder war Board Member von GitHub, er gilt auch als einer der Vorreiter der sog. „New Work“-Bewegung.

In der aktuellen Covid-19-Krisensituation gibt er Tipps dazu, wie andere dort ankommen können, wo er schon ist:

Die 5 Stufen von Remote-Work – wo stehen Sie?

Laut Mullenweg befinden sich die meisten von uns gerade auf einer von fünf Stufen des Arbeitens aus der Ferne. Diese Stufen geben einen Überblick über den Status der Organisation und die Chance für Erfolg in der Krise und auch danach – wenn „New Work“ schließlich einfach zu „Work“ wird.

Stufe 1: Unbeabsichtigte Aktion.

Das Unternehmen hat keine absichtlichen Maßnahmen zur Unterstützung der Fernarbeit ergriffen, aber die Mitarbeiter können den Ball etwas ins Rollen bringen, indem sie an vereinzelten Tagen zu Hause sind und über Smartphones und Laptops Zugang zu bestimmten Dokumenten erhalten.

Stufe 2: Das Büro online nachstellen.

Hier befinden sich heute die meisten Organisationen – insbesondere die traditionsreichen.

Hier haben Mitarbeiter Zugriff auf Videokonferenzsoftware (z. B. Zoom), Instant Messaging-Software (z. B. Slack oder Teams) und E-Mail. Statt jedoch die Arbeit neu zu gestalten, um die neuen Medien zu nutzen, stellen die Teams letztendlich online nach, was sie im Büro tun würden.

Stufe 3: Anpassung an das Medium.

Auf Stufe 3 beginnen Organisationen, sich an das Medium anzupassen und es zu nutzen. Mullenweg verweist auf freigegebene Dokumente (z. B. ein Google Doc oder in Office 365), die für alle sichtbar sind und während einer Diskussion in Echtzeit aktualisiert werden. So entsteht ein gemeinsames Verständnis der besprochenen Dokumente und Beschlüsse und das Risiko eines Informationsverlustes wird ausgeschlossen – Zeit wird gespart.

Stufe 4: Asynchrone Kommunikation.

“Ich mache es, wann es mir am besten passt.” Dies ist die Natur der asynchronen Kommunikation.

Die Realität ist, dass die meisten Dinge keine sofortige Reaktion erfordern. In den meisten Fällen genügt eine E-Mail oder eine Sofortnachricht, die der Empfänger beantwortet, wann es ihm passt.

Wenn etwas wirklich dringend ist, sollte die Art der Kommunikation dies widerspiegeln. Nehmen Sie den Hörer ab oder tippen Sie dieser Person – im übertragenen Sinne – auf die Schulter, aber nur, wenn es wirklich dringend ist.

Stufe 5: Nirvana.

Hier arbeitet das verteilte Team besser als jedes andere im persönlichen Kontakt stehende Team – asynchron, selbstverantwortlich, agil.

 

Die Vor- und Nachteile jeder dieser Stufen:

Die fünf Stufen von Matt Mullenweg erklärt der Unternehmer und Podcaster Steve Glaveski auf seinem Medium-Blog im Detail und gibt eine Einschätzung an welcher Stelle hier Vor- und Nachteile für Unternehmen liegen:

 

Podcast-Tipp: Matt Mullenweg über die 5 Stufen von Remote Work und die Zukunft der Arbeit nach Corona.

Matt Mullenweg gastierte kürzlich in Sam Harris Making Sense-Podcast, um über die fünf Stufen verteilter Teams zu sprechen (er bevorzugt “verteilt” gegenüber “fern”). Wir empfehlen reinzuhören:

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Analysieren, was jetzt funktioniert und was nicht – warum Analytics in unsicheren Zeiten Sicherheit schafft.

Do, 02.04.2020

In den allermeisten Berufen der B2B-Branche geht trotz Covid-19-Krise die Arbeit mehr oder weniger „normal“ weiter. Das bedeutet, dass die Zielgruppen vieler B2B-Unternehmen auch weiterhin Projekte wuppen, Recherche betreiben und Entscheidungen für oder gegen Sie fällen. Um gerade jetzt nicht den Anschluss zu verpassen, ist es wichtig eine hohe Transparenz in die Marketingaktivitäten zu bringen.

Reportings bringen die jetzt nötige Transparenz.

Für einige Kunden haben wir in der letzten Zeit fachbereichsübergreifende Reportings entwickelt. Das bedeutet, dass Daten aus Anzeigenschaltungen, Social Media, Content Marketing, Blogs, Corporate Websites und auch Sales und Service an einem Ort zusammengeführt werden.

Investieren in Maßnahmen, die Ergebnisse bringen.

Mit dem richtigen Setup kann man so sehr schnell sehen, welche Kampagnen auch in Krisenzeiten direkt zu Umsatz oder zur Entlastung von Vertrieb und Service führen.

Einen ersten Einblick in die Thematik bietet das Folgende:

“Das Verhalten der Nutzer auf der Microsite hat uns einiges verraten: Interaktionsgrad durch Aufenthaltsdauer und Scroll-Tiefe, Konsistenz der Customer Experience durch Klick-Journeys und letztendlich auch eine Tendenz zum Kaufinteresse durch bestimmte Conversions.”

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Negativerfahrung virtuelle Messe – was Sie beim Ausrichten Ihres Online-Events NICHT tun sollten.

Mi, 01.04.2020

Nachdem eine Fachmesse, an der zwei Mitarbeiter unserer B2B-Agentur teilnehmen sollten, zuerst abgesagt, dann auf eine virtuelle Plattform verlagert wurde, meldeten sich diese beiden an – nur, um zu lernen, was man beim Ausrichten eines solchen Online-Events nicht tun sollte:

Machen Sie das Angebot NICHT unnötig kompliziert.

Oft ist es so, dass Messen verschiedene Tickets mit verschiedenen Berechtigungen und Zugängen zu speziellen Programmen anbieten. Falls Sie Ihr Event aus der Messehalle in den virtuellen Raum verlagern, machen Sie es Ihren Besuchern nicht unnötig schwer: entweder Sie übertragen die bestehenden Berechtigungen 1 zu 1 auf das virtuelle Angebot oder Sie lassen Beschränkungen beim initialen Event – dem Auftakt – ganz weg. So erhalten Besucher mehr Anreize, des Event zu besuchen.

Was Sie allerdings nicht tun sollten: Berechtigungen und Beschränkungen neu aufzustellen und neue Ticketkategorien zu bieten, die den ursprünglichen nicht entsprechen. Das verwirrt unnötig. Damit zusammenhängend:

Kommunizieren Sie wichtige Änderungen NICHT einfach so nebenbei.

Sollten Sie die vorher angesprochenen Änderungen zu Tickets und anderen Aspekten Ihres Online-Events vornehmen, dann kommunizieren Sie diese klar und deutlich in dafür eigens gedachten E-Mails. Der letzte Absatz in der dritten von drei Einladungs-E-Mails ist nicht genug!

Machen Sie Besucher in aufmerksamkeitsstarker Manier und in klarer Sprache darauf aufmerksam, was sich für sie ändert und ob sie deswegen etwas unternehmen müssen.

Werfen Sie Nutzer NICHT unkommentiert von der Plattform.

Zurück zur Geschichte unserer Kollegen: Ohne es zu wissen, loggten sie sich in eine Keynote ein, zu der sie keinen Zugriff haben sollten – obwohl sie per E-Mail mehrmals dazu aufgefordert wurden teilzunehmen und auch problemlos durch den Anmeldevorgang kamen. Aus dem Stream der Keynote wurden Sie allerdings kommentarlos hinausgeworfen – in den letzten Minuten des Vortrags, ganze sechs Mal. Die Meldung: „Technischer Fehler“.

Kommunizieren Sie klar und freundlich, wenn etwas nicht stimmt – oder besser: Wenn Sie merken, dass Nutzer trotz „Sperre“ die Möglichkeit haben sich anzumelden, lassen Sie es durchgehen – auch für viele von ihnen ist die Form des Events neu. Und vieles was neu ist, verläuft nicht gleich nach Plan.

Bestrafen Sie Nutzer NICHT wegen eines Fehlers im Konzept.

Und weiter mit der Story: Nach mehreren erneuten Login-Versuchen, erhielten unsere Mitarbeiter eine knappe E-Mail mit der Stornierung Ihres Messe-Zugangs. Das Ergebnis: ein klaffendes Loch in der Tagesplanung und im Vertrauen zum Veranstalter. In der E-Mail dazu stand lediglich, das Ticket sei ungültig – warum, dass mussten sich unsere Kollegen aus insgesamt vier vorangegangenen E-Mails selbst zusammenstückeln.

Das geht auch freundlicher, mit einem Hinweis darauf, was vorgefallen ist. Oder – und hier wiederholen wir unsere Empfehlung: Zeigen Sie Kulanz und öffnen Sie Ihre Veranstaltung für weitere Teilnehmer. Denn diese werden sich nach einer solchen Erfahrung zweimal überlegen, das nächste Mal teilzunehmen.

Sie möchten eine eigene virtuelle Messe ausrichten?

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Leadgenerierung in Zeiten von Corona: diese 3 Aktivitäten sind schnell und erfolgreich.

Di, 31.03.2020

Gerade die letzten Wochen haben gezeigt, dass Anpassungsfähigkeit und vor allem Geschwindigkeit im B2B-Marketing sehr wichtig sind. In den ersten Tagen der Krise war das Thema Home-Office noch ein heißer Content, für den man einige Adressen bekommen konnte. Mittlerweile hat jeder schon alles zum Thema gelesen – und als Teaser für einen Download nach Registrierung dient das Thema kaum noch.

Weil die typische B2B Marketing-Mannschaft gerade jetzt nicht immer alle Möglichkeiten, Ressourcen oder das Know-how zur Verfügung hat, liefern wir Ihnen hier Vorschläge für Aktivitäten zur Leadgenerierung – die Sie ganz schnell und hoffentlich auch erfolgreich anpacken könnten:

  1. Leadgenerierung und Lead-Nurturing-Kampagnen „as a Service“ buchen: kein Setup auf Kundenseite nötig, dafür Landingpages und E-Mail-Strecken in wenigen Tagen auf die Straße gebracht. Fragen Sie dazu Ihren Agenturpartner.
  2. Leadgenerierung mit Online-Anzeigen (z. B. Lead Ads bei LinkedIn und XING) ausprobieren: kaum Setup nötig, schnell Kontakte generieren für die weitere Qualifizierung. Fragen Sie dazu bei LinkedIn oder XING oder auch uns, Ihrem XING-Partner.
  3. Leadgenerierung per B2B-Webinar oder 1:1 Video-Call anpacken: perfekt für Kunden und Vertriebsteams im Home Office.

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B2B-Software-Anbieter helfen Unternehmen in Krisenzeiten.

Di, 31.03.2020

T-Shirt-Fabrikanten produzieren Atemmasken und die Automobilindustrie sucht mit Hochdruck nach Wegen, um Beatmungsgeräte herzustellen. Aber auch Software-Anbieter – vor allem im Bereich B2B-Software – zeigen sich jetzt solidarisch und bieten ihre Produkte vergünstigt oder gar kostenfrei an, um all die Unternehmen zu unterstützen, die ihre Mitarbeiter auf unbestimmte Zeit ins Home-Office schicken müssen.

Nicht nur eine positive Geste, auch ein Boost der Nutzerschaft findet statt – ein Gewinn für beide Seiten.

Da sich die Lage täglich ändert, lohnt sich für B2B-Unternehmen der regelmäßige Blick auf die COVID-19-Themenseiten folgender Anbieter:

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Interne und externe Kommunikation in Zeiten der Pandemie – Tipps von einem unserer internationalen B2B-Agentur-Partner.

Di, 31.03.2020

„In an emotional cocktail of feeling threatened, uncertain and having a lack of control, people act first and think later.“

Wie geht B2B-Kommunikation während einer weltweiten Pandemie? Steve Brown von unserer BBN-Partneragentur Fifth Ring liefert Antworten und zeigt, wie Sie jetzt transparent und mitfühlend kommunizieren – innerhalb und außerhalb Ihres Unternehmens:

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Tipps für das B2B-Office zuhause.

Mo, 30.03.2020

Sicherlich hat jeder hier schon den einen oder anderen Artikel zum Thema Homeoffice gelesen – vor allem in den letzten Tagen und Wochen. Wir haben das Thema natürlich auch für unsere Kunden für den aktuellen Anlass aufgewärmt und möchten hier eine kleine, hilfreiche Sammlung teilen, die das Thema vielleicht ein bisschen weiter fasst:

Allgemein:

Kommunikation:

Selbstorganisation:

Support finden:

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Gestiegene Suchnachfrage: SEO für B2B-Websites ist jetzt wichtiger denn je. Hier einige Tipps.

Mo, 30.03.2020

Wenn man nicht mehr „face to face“ kommunizieren kann – außer mit Pixelwolken –, das wichtige Vertriebsmeeting ausfällt und jeder Kunde im Homeoffice mit dem geladenen Browser im Anschlag dasitzt, zählt es gerade jetzt bei Google gefunden zu werden. Auch weil die Suchanfragen für bestimmte Branchen extrem ansteigen!

Bevor man aber groß in SEA und SEO investiert und gleich den Content-Audit plant, kann man auch schon den Selbstcheck machen und ggf. einiges selbst optimieren – und uns damit vielleicht zukünftige Arbeit erleichtern 😉.

Felix Kerner gibt Tipps aus der B2B-Agentur für SEO:

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KW 13


Corporate Speech und Workflows in Zeiten von Corona.

Fr, 27.03.2020

Wir stellen gerade fest, dass über Monate oder Jahre feinjustierte Workflows ins Stocken geraten. Das ist in der Krise nur natürlich. Je größer ein Unternehmen, desto mehr Entscheidungsträger gibt es – desto langsamer laufen die Prozesse ab.

Der Fall Corona ist aber in Sachen Krisenkommunikation ein Sonderfall: er trifft globale Unternehmen auf globalem Level und ist nicht lokal begrenzt – plus: im Gegensatz zu wirtschaftlichen Krisen existiert gerade kein allgemeingültiges Modell für den Verlauf der nächsten Monate. So ist man in Sachen Corporate Speech gerade besonders vorsichtig. Alle fragen sich: was darf und was darf nicht gesagt werden?

Die global agierenden Unternehmen lassen dann gerne das Content-Piece noch weitere Schleifen bspw. über das Office in New York fliegen, um sicherzustellen, dass auch alles Markenkonform ist. Dabei wird das gesagte auch gerne mehrmals von einer Sprache in die andere und wieder zurück übersetzt – was zu Verständnisproblemen zwischen den Länderbüros führt und noch weiter bremst.

Wir arbeiten gerade mit unseren Kunden an Ansätzen, wie wir die davon betroffenen Workflows wieder kitten können – entweder, indem wir bestimmte Themen meiden oder lokale Freigabeprozesse so verkürzen, dass dadurch ein Puffer für die längeren, internationalen entsteht.

Auch denen, die NOCH nicht von dem Problem betroffen sind, empfehlen wir hier einen Plan B und C im Petto zu haben.

Zieht der Shitstorm auf?

Und sollten Sie doch einmal danebengreifen, findet sich hier ein sehr interessanter und immer noch aktueller Beitrag aus dem Jahr 2016 zum Umgang damit:

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Microsoft Teams und das Bandbreitenproblem – und die Chance für eine positive Geste gegenüber Kunden und Partnern.

Fr, 27.03.2020

Seit nun fast zwei Wochen arbeitet unser Content Team aus dem Homeoffice heraus über das Tool MS Teams. Eine für uns gewohnte Arbeitsumgebung. Dokumente werden in Echtzeit zusammen bearbeitet, Abstimmungen finden in kurzen – auch spontanen – Video-Calls statt. Solange die Bandbreite das mitmacht jedenfalls.

So gab es in den letzten Wochen, in denen die Nutzerschaft von Teams innerhalb kürzester Zeit um über 40 Prozent stieg, auch häufig stockende Anrufe, Synchronisationsprobleme und Co.

Drosseln Sie für das Allgemeinwohl – und sagen teilen Sie es mit.

Zusammen mit der Meldung, dass beliebte Streaming-Plattformen wie Netflix, Amazon Prime und auch YouTube die Videoqualität in der EU nun drosseln, um dem plötzliche gewachsenen Bandbreitenanspruch gerecht zu werden, fragen wir uns, inwieweit das in nächster Zeit noch zum Problem werden könnte.

Daher vermeiden wir Video-Calls wo es geht und versuchen nur mit Audio klarzukommen, empfehlen aber auch unseren Kunden bei Webinaren oder beim Video-Content klar zu kommunizieren, dass hier nun die Qualität zugunsten der Bandbreite reduziert wird, damit „wir alle arbeiten können“. Die Geste von Netflix, Amazon und YouTube im Kleineren zu wiederholen. Aus den folgenden zwei Gründen:

  1. Es werden sich in den nächsten Wochen keine neuen Glasfaserleitungen auf magische Weise in die Homeoffices Deutschlands schlängeln – pixelig ist da besser als garnicht.
  2. Diese kleine Geste, dieses „wir reduzieren unsere Webinar/Stream/Video-Qualität, damit alle etwas davon haben“, schafft Sympathie.

Gefühlte Lage vs. tatsächliche Lage – wie stehts um Deutschlands Bandbreiten?

Übrigens ist in Sachen Bandbreite in Deutschland noch alles gut, wie die Zeit berichtet – warum viele Onlinedienste dennoch betroffen sind und entlastet werden müssen, lesen Sie hier:

„So ergibt sich folgendes Fazit: Auch wenn künftig noch mehr Menschen Homeoffice machen, Teenager Fortnite spielen und Musikerinnen ihre Konzerte per Videostreaming geben, gibt es keine Anzeichen dafür, dass das Internet mittelfristig zusammenbrechen könnte. Allerdings könnten sich die Ausfälle bei einzelnen Diensten häufen, wenn diese nicht gut vorbereitet sind.“

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Digitale Arbeitsplätze, Content-Upcycling und Agilität – Kommentar beim Bundesverband Industrie Kommunikation (BVIK).

Do, 26.03.2020

Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf zahlreiche Aspekte des B2B-Marketings und viele Marketer fragen sich gerade, welche davon sie zuerst angehen sollten. Heißt es jetzt alte Kanäle zu stützen, neue Wege zum Kunden zu finden oder die Sache am besten auszusitzen?

Unser Vorstand Matthias Specht kommentiert die Lage und stellt 4 Learnings in den Vordergrund, die B2B-Marketern jetzt dabei helfen Ihren Job zu machen:

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Jetzt verstärkt wichtig: Branding und Corporate Design 2020.

Do, 26.03.2020

Auch vor der momentan vorherrschenden Corona-Krise vertrat unser Executive Creative Director Andreas Stundebeek die Meinung, dass das Jahr 2020 das Jahr ist, in dem wir uns über Branding und Corporate Design unterhalten müssen.

Jetzt in der Krise fühlt er sich nur bestärkt in diesem Glauben. Denn wenn die Digitalisierung in Deutschland – und im Feld der B2B-Kommunkation – durch die Krise nun einen gewaltigen Sprung macht, müssen deutsche B2B-Unternehmen wieder darüber nachdenken, wie sie sich im Netz von der Konkurrenz abheben können – denn das haben sie in den letzten Jahren vernachlässigt.

In seinem Blogbeitrag nimmt er Stellung zur aktuellen Situation und stellt auch ein passendes Team für die Aufgabe zusammen:

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Virtuelle Messen steigen in der Nachfrage.

Mi, 25.03.2020

Deutschland ist ein zentraler Messestandort – die B2B-Branche ist zudem auf diesen „Kanal“ angewiesen, um mit Kunden und Partnern zu kommunizieren. Die Zahlreichen Messeabsagen im Jahr 2020 treffen die Messewirtschaft daher voraussichtlich sehr stark:

  • Mit ca. 10 Millionen Besuchern im Jahr ist Deutschland die Nummer 1 der Messeländer.
  • Deutschland ist jährlich Gastgeber für rund 160 bis 180 Messen und 180.000 Aussteller.
  • Der Gesamtschaden durch Messeausfälle wird für die Messewirtschaft auf etwa 1,6 Milliarden Euro geschätz

Quellen: bvik , marconomy

Auch wir begleiten seit über 40 Jahren Kunden auf Messen – in den letzten Jahren auch virtuell. Nun bemerken wir eine verstärkte Nachfrage nach dieser Lösung. Schließlich kann sie nicht nur helfen, den entstandenen Schaden einzudämmen, sondern auch neue Vorteile schaffen, wie etwa die erhöhte Messbarkeit aller Aktivitäten.

Virtuelle Messe ausrichten – das gilt es zu beachten:

Eine solches Online-Event auszurichten bedeutet allerdings, sich einiger Dinge bewusst zu sein:

  • Inhalte wie Produktvorstellungen, Broschüren und Präsentationen müssen webkonform aufbereitet werden – das kann die Inhouse-Ressourcen stark binden.
  • Die Erstellung eines solchen Events kann je nach Umfang der vorgestellten Themen und Produkte zwischen Tagen und Wochen dauern.
  • Besonders wichtig: Der Andrang bei technischen Anbietern wächst von Tag zu Tag, daher lohnt es sich mit einer Anfrage schnell zu sein.

Aus unserer Arbeit haben wir außerdem gelernt, dass es nicht so einfach ist, alles – von Technik, über Content bis zur Bewerbung – unter einen Hut zu kriegen. Daher unser Tipp: Setzen Sie alle Beteiligten in und außerhalb eines Unternehmens nicht nur an einen Tisch, machen Sie das Event, falls möglich, zur Exklusivaufgabe für die nächsten Wochen.