B2B Marketing Blog von Deutschlands B2B-Experten

Corporate Speech und Workflows in Zeiten von Corona.

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Wir stellen gerade fest, dass über Monate oder Jahre feinjustierte Workflows ins Stocken geraten. Das ist in der Krise nur natürlich. Je größer ein Unternehmen, desto mehr Entscheidungsträger gibt es – desto langsamer laufen die Prozesse ab.

Der Fall Corona ist aber in Sachen Krisenkommunikation ein Sonderfall: er trifft globale Unternehmen auf globalem Level und ist nicht lokal begrenzt – plus: im Gegensatz zu wirtschaftlichen Krisen existiert gerade kein allgemeingültiges Modell für den Verlauf der nächsten Monate. So ist man in Sachen Corporate Speech gerade besonders vorsichtig. Alle fragen sich: was darf und was darf nicht gesagt werden?

Die global agierenden Unternehmen lassen dann gerne das Content-Piece noch weitere Schleifen bspw. über das Office in New York fliegen, um sicherzustellen, dass auch alles Markenkonform ist. Dabei wird das gesagte auch gerne mehrmals von einer Sprache in die andere und wieder zurück übersetzt – was zu Verständnisproblemen zwischen den Länderbüros führt und noch weiter bremst.

Wir arbeiten gerade mit unseren Kunden an Ansätzen, wie wir die davon betroffenen Workflows wieder kitten können – entweder, indem wir bestimmte Themen meiden oder lokale Freigabeprozesse so verkürzen, dass dadurch ein Puffer für die längeren, internationalen entsteht.

Auch denen, die NOCH nicht von dem Problem betroffen sind, empfehlen wir hier einen Plan B und C im Petto zu haben.

Zieht der Shitstorm auf?

Und sollten Sie doch einmal danebengreifen, findet sich hier ein sehr interessanter und immer noch aktueller Beitrag aus dem Jahr 2016 zum Umgang damit:

Von Team wob
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