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Barcamp MARK/ORG: Erfahren Sie, was Marketingleiter am Jahresende 2020 umtreibt.

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Das Barcamp MARK/ORG – neues B2B-Marketing organisieren ging am 17.11.2020 in die dritte Runde, trotz Corona. wob bietet CMOs hier eine Bühne zum Austausch zwischen Marketingverantwortlichen im Hinblick auf eine sich stetig verändernde Marketingwelt.

Nach einem herzlichen Willkommen und einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer – neben zahlreichen MARK/ORG-Erprobten durften wir auch einige neue Gesichter von Unternehmen wie Gelita und Klüber Lubrication begrüßen – ging es direkt los. Und, weil da, wo Barcamp draufsteht, auch Barcamp drin ist, durften die Teilnehmer die zentralen Fragen/Themen des gemeinsamen Nachmittags selbst festlegen.

Nachdem Fragen wie: „Wie hat Corona die Pläne der Digitalisierung verändert?“, oder „In welche Richtung werden sich Messen entwickeln?“ in den virtuellen Raum gestellt wurden, war natürlich klar: Heute dominieren die Themen Digitalisierung und Transformation.

Messen – virtuell, hybrid oder back to normal?

Alle Anwesenden wollten und konnten sich bei MARK/ORG über marketingspezifische Erfahrungen im Umgang mit der Pandemie austauschen. Ganz weit vorne auf der Agenda: Messen.

Schnell kristallisierte sich heraus: Es gibt zwei Lager. Die einen erzählten begeistert von ihren Erfahrungen mit virtuellen Events – egal ob in der Rolle des Veranstalters oder Besuchers. Hier wurden Benefits wie kurze Vorbereitungsphasen, wegfallende Reisekosten oder recycelbarer Content genannt. Schnell wurde auch der Hauptvorteil ausgemacht: Tracking und Leadgenerierung. Wer hat auf welchen Banner Inhalt geklickt? Wie lange wurde welches Video angeguckt? Alles Insights, die später Gold wert sein könnten, ABER…

… die anderen „haben da ganz andere Erfahrungen gemacht“. Kritisiert wurden in erster Linie hohe Kosten – aber auch die Qualität digitaler Messen im Netz wurde hinterfragt. Es reiche nicht, ein paar PowerPoint-Folien oder kurze Videos hochzuladen: Das ist für viele keine Messe.

Einig waren sich aber alle diesbezüglich: Messen, wie es sie vor Corona gab, werden wohl kein Comeback erleben. Messen werden digitaler, kreativer und erlebnisreicher.

Ist Marketing bereits der neue Vertrieb?

Auch beim dritten MARK/ORG trieb die Teilnehmer die zentrale Frage nach der Zukunft von Marketing und Vertrieb um – diesmal ging es vor allem um die Definition von „Leads“ und neue Anforderungen an den Vertriebsmitarbeiter 2.0. 

Denn: Alle Teilnehmer erleben am eigenen Leib, wie sich die Zukunft von Vertrieb und Marketing verändert – Marketing und Vertrieb rücken immer enger zusammen, genau hier liegt die Herausforderung.

Da fängt es schon mit grundlegenden Dingen wie der Definition von Leads an. Was ist ein Lead? Einer der CMOs bringt es auf den Punkt: „Der Vertrieb spricht eine andere Sprache.“ Und fügt hinzu: „Das nervt mich.“ Denn solche Missverständnisse in der Kommunikation können Prozesse verlangsamen und die allgemeine Zusammenarbeit stören.

Ein anderer Marketer nennt hier seine persönliche Zauberformel: Die zwei Abteilungen Marketing und Sales sollten von ein und derselben Person geführt werden – auf diese Weise würden viele Konflikte erst gar nicht entstehen.

„Marketing und Vertrieb rücken immer enger zusammen, genau hier liegt die Herausforderung.“

Wie sieht der Vertrieb der Zukunft aus?

Vor allem die Rolle des Vertriebsmitarbeiters sollte neu gedacht werden, so der allgemeine Konsens. Das liegt zum einen klar an der Digitalisierung, die durch Corona nochmal einen Boost erlebt hat. Ein Video-Call ist etwas völlig anderes als ein (physischer) Messeauftritt. Neue Skills sind also gefragt.

Zum anderen stellen sich viele in der Runde die Frage: Was ist die Aufgabe von Vertrieb überhaupt? Sprich: Wie viel Prozent ist Neukundenakquise und wie viel Prozent ist Management von Bestandskunden? Der allgemeine Trend geht jedenfalls in Richtung Kundenbindung – ein Steckenpferd der B2B-Branche.

Datenmanagement, Tools, Reportings – was brauchen wir wirklich?

Über Prospects bekommen wir immer mehr Informationen an die Hand. Doch die Herausforderung liegt in den Worten immer mehr. Ein Teilnehmer macht an dieser Stelle klar: „Wir haben einen Berg Daten vor uns und wissen nicht, inwiefern Daten von heute aussagekräftig für morgen sind.“

Um diesen Wust an Informationen besser einordnen zu können, wird auf diverse Datenmanagement-Tools zurückgegriffen. Doch welches ist das beste? Um es gleich mal vorweg zu nehmen: Auch in der Runde gab es niemanden, der ein Allheilmittel nennen konnte.

Allerdings braucht die Marketingwelt Tools, die smart sind und mehrere Lösungsansätze miteinander verbinden. Ein Tool vom digitalen Lead bis zum digitalen Projekt sozusagen.

MARK/ORG: Auch Runde 3 war ein voller Erfolg.

Das virtuelle Zusammenkommen war auch dieses Mal ein voller Erfolg! Denn auch die dritte Runde von MARK/ORG zeigte wieder: Gemeinsame Herausforderungen wie die Corona-Krise und die damit verbundene Digitalisierung schweißen Marketingleiter zusammen – verschiedene persönliche Erfahrungen, völlig neue Blickwinkel und Insights helfen dabei, Lösungen für Probleme neu zu denken.

Bekanntlich sind aller guten Dinge drei – doch wir möchten auch weiterhin den Austausch fördern: MARK/ORG 4 kann kommen und bleibt aufgrund unserer positiven Erfahrung vielleicht sogar digital.

Sie möchten auch mal beim MARK/ORG dabei sein und Ihre Marketingorganisation fit für Krisenzeiten und die Zukunft machen? Als Ihre B2B Agentur helfen wir Ihnen dabei – Sprechen Sie uns an.

Avatar Von Team wob
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