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Corporate Social Responsibility und Corona: 3 Wirkungsweisen von CSR in der Krise.

Die Corona-Krise führt offenbar dazu, dass Unternehmen ihre Anstrengungen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) vermehren. Das sollten Sie auch – kleine und große Betriebe, B2C wie B2B – denn die Pandemie zeigt deutlich, auf welch unterschiedliche Weise Unternehmen von CSR profitieren können:

Imagepflege mit CSR in Krisenzeiten.

Die BASF spenden Schutzmasken, Jägermeister Alkohol für die Herstellung von Desinfektionsmittel: Wer gerade im Sinne unternehmerischer Verantwortung einen Beitrag zum Gemeinwohl leistet, der betreibt damit zwangsläufig auch Imagepflege.

Luxuskonzerne wie Kering und LVMH verzichten während der Krise beispielsweise auf Hilfsgelder vom Staat, damit bedürftigeren Unternehmen besser geholfen werden kann – allerdings nur im Heimatland Frankreich, wo sonst ein massiver Shitstorm drohen würde.

Wie viel der momentan gelebten CSR also wirklich reine Philanthropie ist und wie viel kalkulierte Image-Chirurgie, ist schwer zu sagen. Fakt ist aber: Corona hat die Menschen in vielen Branchen für Fragen der unternehmerischen Verantwortung sensibilisiert – wer sich nicht solidarisch zeigt, wird abgestraft.

Durch CSR Talente anlocken und langfristig binden.

CSR hat auch maßgebliche Auswirkungen auf die Wahrnehmung eines Unternehmens als Arbeitgeber: Ernsthaft betrieben kann sie einen entscheidenden Vorsprung im War for Talents bedeuten – gerade für B2B-Unternehmen ein hochrelevantes Thema.

Dank eines sympathischen Images landen nicht nur mehr Bewerbungen im E-Mail-Postfach – täglich gelebte CSR verbessert auch das Arbeitsklima und hilft Mitarbeiter langfristig zu binden. Denn: Zur sozialen Verantwortung eines Unternehmens gehört auch, für seine Mitarbeiter zu sorgen, z. B. mithilfe attraktiver New-Work-Angebote, die die Work-Life-Balance verbessern.

CSR sichert Geschäftsfähigkeit und Agilität.

Und das ist noch nicht alles: Unternehmen, die ihren Mitarbeitern im Namen von CSR bereits vor der Corona-Pandemie New-Work-Angebote machten, konnten in Zeiten der Krise besonders flexibel auf den Wandel reagieren und so ihre Geschäftsfähigkeit sichern: Der Umzug ins Langzeit-Home-Office kostete sie weniger Ressourcen und die Arbeit konnte nahezu ungestört weitergehen.

Fazit.

Die Corona-Krise lehrt uns, dass CSR noch viel mehr kann als das Unternehmensimage aufzupolieren und Talente anzuziehen: CSR hilft dabei agil und geschäftsfähig zu sein – und das lohnt sich!

Viele Unternehmen sollten deshalb gerade jetzt in der Krise, in der das Bewusstsein für CSR besonders geschärft ist, Arbeitsweise überdenken und verantwortungsbewusstere Kulturen schaffen.