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B2B-Unternehmen auf Social Media (Update für 2021).

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Es gibt B2B-Marketer, die finden, Präsenz in sozialen Netzwerken zu zeigen, ist wichtig. Unternehmen können mit ihrer Außenwahrnehmung beispielsweise bei Kunden oder auch Geschäftspartner punkten.

Es gibt aber auch die andere Seite – die Skeptiker. Die Zweifler fragen sich also: Bietet mein Auftritt auf Social Media überhaupt einen Mehrwert?

Ein Report von Forrester versucht, Antworten auf diese und weitere Fragen zu geben. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse für Sie zusammengetragen:

  • Ein Drittel der CMOs ist nicht in der Lage, die Auswirkungen von Social Media auf das Geschäft nachzuweisen.
  • Lediglich 24 Prozent der Internetnutzer finden es cool, mit einem Unternehmen in den sozialen Medien in Verbindung gebracht zu werden.
  • 68 Prozent der User findet, dass Unternehmen vor allem uninteressante Inhalte teilen.
  • Ein Hauptproblem laut Forrester: Viele Marken sind übermotiviert. Unternehmen verfolgen ihre Kunden und Prospects regelrecht – angefangen mit Social Ads bis hin zum Influencer Marketing.

Machen Sie Social Media – aber richtig.

Sehen Sie Social Media als Chance, sich in den sozialen Netzwerken von Ihrer besten Seite zu zeigen. Nutzen Sie Portale wie Facebook, Instagram, Youtube und Co. vor allem zur Kommunikation mit Kunden und für das Recruiting. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Beiträgen Sie in den sozialen Netzwerken punkten können

  • Posten sie nicht einfach einen Text – nutzen Sie Visuals. Es kann zur Informationsvermittlung dienen und Nutzer finden diese Art von Beiträgen ansprechender. Anwendungsmöglichkeiten sind hier grenzenlos. Man könnte beispielsweise einen Produktvergleich in Form einer Grafik aufbereiten oder machen Sie ein kurzes Video zur Funktionalität eines Produktes.
  • Fesseln Sie Ihre Follower mit interessanten Inhalten, die geliked und geshared werden – das sind schließlich die Währungen, die Ihnen in den sozialen Netzwerken mehr organische Reichweite einbringen. Hier könnten Sie beispielsweise ein Bild teilen, dass den USP Ihres Produktes beschreibt oder eine positive Nachricht teilen, die in Ihrer Branche gerade in aller Munde ist.
  • Falls Sie einen Blog haben, teilen Sie Artikel auf Ihren Kanälen. Hier geben Sie Expertise und Insights an Ihre Nutzer weiter und die werden dankbar dafür sein.
  • Geben Sie Ihrem Unternehmen ein Gesicht. Teilen Sie Fotos von internen Veranstaltungen oder vom Zusammenkommen beim Feierabendbier. Stellen Sie hier vor allem Mitarbeiter und den Alltag in Ihrem Unternehmen in den Fokus. User bekommen auf diese Weise ein besseres Bild vom Team. Heißt also: Auch Employer Branding kann ein Ziel Ihres Auftritts sein.
[Erstmal veröffentlicht am 15.06.2020]

Update Dezember 2020:

Was kommt eigentlich im Jahr 2021 in Sachen Social Media auf B2B-Unternehmen zu? Wir wollten es etwas genauer wissen.

SocialMediaMarketing für B2B: Sind das die Top Trends für 2021? 

Neue Apps, neue Feature: Social-Media-Marketing entwickelt sich ständig weiter, Trends kommen und gehen. Basierend auf der Einschätzung von 70 internationalen Kommunikations- und Online-Experten haben HubSpot und Talkwalker jetzt ein Ranking der Top Social-Media-Trends für 2021 erstellt. 

Wir haben diese Trends für Sie auf den B2B-Prüfstand gestellt. Das sind unsere 3 Favoriten:

1. Remixing ist der Trend für User Generated Content – aber ist er auch B2B-tauglich? 

User-generated content (UGC), also von Nutzern selbst erstellter Inhalt, ist im Social-Media-Marketing Gold wert, um Markenbotschaften möglichst glaubwürdig zu verbreiten und das Engagement zu steigern. B2C-Marken haben es hier einfacher: schließlich können sie sich in der Regel auf größere Bekanntheit stützen.  

Dank des neuen Trends Remixing könnte dieser Vorteil in Zukunft jedoch nichtig sein. Remixing beschreibt das Erstellen von Inhalten auf Grundlage vorhandener Contents – hauptsächlich mithilfe von Apps wie TikTok oder dem Reels-Feature bei Instagram, die bei der Generation Z sehr beliebt sind.  

Durch die Bereitstellung und Verbreitung remix-geeigneter Vorlagen können Unternehmen schnell an populären Formaten teilhaben und durch eigene Remixe mit der jungen Zielgruppe (etwa zu Employer-Branding-Zwecken) in den Dialog treten. Der Clue für B2B: hier zählt Kreativität mehr als die Zahl der Follower. 

2. Die 4 Cs der Corona-Kommunikation: allgemeiner Social-Media-Trend. 

Die Pandemie ist noch nicht vorbei – entsprechend ist auch die Zeit der Corona-Kommunikation noch nicht vorbei. Deshalb sollte die Social-Media-Kommunikation 2021 laut Talkwalker noch immer an diesen „4 Cs“ ausgerichtet werden: 

  • Community (Gemeinschaft)
  • Contactless (kontaktlos) 
  • Cleanliness (Hygiene) 
  • Compassion (Mitgefühl) 

Genau wie die Pandemie und ihre Auswirkungen betrifft dieser Social-Media-Trend alle – egal ob B2C oder B2B. 

3. Memes: passend für das Social-Media-Marketing von B2B-Unternehmen. 

Bei all der coronabedingten Ernsthaftigkeit sollte der Spaß beim Social-Media-Marketing 2021 jedoch nicht ganz auf der Strecke bleiben: Memes liegen voll im Trend und bieten Unternehmen die Möglichkeit, sich locker und modern zu präsentieren.  

Hubspot und Talkwalker geben an, dass über die Hälfte der 13-35-Jährigen wöchentlich Memes versenden – damit sind die Internet-Phänomene nicht nur trendy, sondern auch höchst relevant für die, ebenfalls im B2B-Bereich, begehrten Employer-Branding-Zielgruppen Generation Y und Z.   

 

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