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Podcasts für B2B: So trifft dein Marketing den richtigen Ton.

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Kaum eine Content-Sparte liegt im Netz derzeit so im Trend wie Podcasts. Allein in Deutschland hören mehr als 10 Millionen User regelmäßig dem Gesprächsformat zu – Tendenz steigend.[1] Kein Wunder also, dass immer mehr B2B-Unternehmen auf den Podcast-Zug aufspringen.

Wir erklären dir, was Podcasts so besonders macht und warum das Format für eine Verwendung im B2B wie geschaffen ist.

Was Podcasts auszeichnet.

Podcasts kann man sich als gesprochene Blogs vorstellen, die als Audio- oder Videodateien angeboten werden. Das Format ist eng verwandt mit Beiträgen, wie man sie aus Radiosendungen kennt. Charakteristisch ist eine Mischung aus Unterhaltung und Information.

Das Angebot von Podcasts ist breit gefächert, bevorzugte Inhalte sind Nachrichten, Musik, Comedy, Krimis und Wissenschaft. Innerhalb der einzelnen Sparten wird eine ganze Fülle von Special-Interest-Themen bedient. Es gibt sogar Podcasts, die sich ganz spezifisch nur mit Vertriebs- und Sales-Themen für Geschäftskund:innen beschäftigen.

Im Regelfall sind Podcasts kostenlos und on demand auf jedem internetfähigen Audiogerät abspielbar. Die Altersspanne der 20- bis 40-Jährigen fühlt sich von Podcasts besonders angesprochen. Die Laufzeit der Gespräche ist flexibel und reicht von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Stunden. Außerdem sind Podcasts – trotz ihres anspruchsvollen Inhalts – aufgrund der lockeren Gesprächsatmosphäre leicht konsumierbar.

Podcasts für B2B: Eine echte Bereicherung für dein Content-Marketing.

Speziell für B2B-Unternehmen eröffnen sich durch Podcasts neue Facetten für ihre Content-Strategie. Viele Unternehmen pflegen mittlerweile einen eigenen Blog oder verteilen Snackable Content auf Social Media an die eigene Zielgruppe. Aber gerade im B2B-Marketing, wo es um Produkte oder Services mit erhöhtem Erklärungsbedarf geht, ist das Podcast-Format aus den folgenden Gründen gut geeignet:

Podcasts für B2B: Hier gehen Content und Werbung Hand in Hand.

Die übergeordnete Zielsetzung eines Podcast ist wenig überraschend: Der eigenen Zielgruppe nützlichen Content liefern. Dies erreichst du zum Beispiel mit kurzen gesprochenen Tutorials und Tipps oder indem du über neue Entwicklungen zu einem Thema berichtest, das mit deinem Unternehmen in Bezug steht. Kurzum mit Inhalten, die deiner Zielgruppe einen echten Mehrwert bieten.

Du solltest Podcasts aber nicht mit einer Werbeveranstaltung verwechseln, bei der sich ausschließlich Werbespots munter aneinanderreihen und du ohne Punkt und Komma deine Produkte und Services anpreist. Etwas Werbung ist durchaus in Ordnung, aber sie sollte thematisch sinnvoll in deinen übergeordneten Content eingebettet sein.

Ein ganz grober Aufbau für eine Podcast-Episode könnte folgendermaßen aussehen: Dein Unternehmen berichtet über neue Entwicklungen zu einem bestimmten Bereich deiner Branche oder gibt Tipps zu einem Thema – anschließend lässt du einfließen, dass dein Unternehmen in diesem Zusammenhang ein Produkt anbietet, das für die Hörer:innen wie gemacht ist. So bietest du deiner Zielgruppe Content garniert mit Werbung

Eine nette Zusatzinfo: Werbung, die vom Host selbst präsentiert wird, kommt bei den Podcasthörer:innen besonders gut an – man spricht hier von Native Host Advertising[2].

Allein in Deutschland hören mehr als 10 Millionen User regelmäßig dem Gesprächsformat zu – Tendenz steigend.

Podcasts im B2B: Die eigene Expertise unterstreichen.

Podcasts geben Ihrem Unternehmen die ideale Bühne, um die eigene Branchenkompetenz unter Beweis zu stellen. Kein Bereich ist hierbei zu spezifisch, um eine Hörerschaft aufzubauen und dein Unternehmen in Szene zu setzen.

Laufzeiten eines Podcast sind nach oben wie unten hin offen und bieten dir dabei genug Raum, um ins Detail zu gehen und Branchenthemen deines Segments intensiv zu beleuchten. Allerdings solltest du im Blick behalten, dass Podcasts häufig nebenbei auf dem Weg zum Bäcker oder in Pausen zwischen Meetings konsumiert werden. Was die Länge und Fülle von Informationen angeht, solltest du daher den Bogen nicht überspannen.

Kurze Rubriken wie „5 kurze Tipps zum Thema XY“ eignen sich besonders gut, um sie zwischendurch zu hören. Etwas längere Formate können für Berufspendler:innen sinnvoll sein. Statt im Stau zu stehen und sich über den stockenden Verkehr aufzuregen, kann man sich mit einem Podcast sinnvoller die Zeit vertreiben.

Podcasts für B2B: Hier stößt dein Employer Branding auf offene Ohren.

Mit einem Podcast erhält dein Unternehmen wortwörtlich eine Stimme. Wenn du hier den richtigen Ton triffst, zeichnest du von dir ein sympathisches Bild und dein Unternehmen gewinnt an Authentizität bei deiner Zielgruppe.

Besonders beim Employer Branding kannst du mit einem Podcast große Sprünge machen und greifbare Einblicke in dein Unternehmen bieten. Wechselnde Sprechern:innen aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen können hier ihren persönlichen Arbeitsalltag schildern. Von Azubis über Werksstudent:innen bis hin zur Geschäftsleitung kann eigentlich jeder dazu beitragen, deiner Marke ein Gesicht zu geben.

Lass die Mitarbeitenden über interessante Projekte oder die Entwicklung von Produkten sprechen, bei denen sie beteiligt sind. So weckst du Interesse bei deinen Hörer:innen und wirst potentiell als Wunscharbeitgeber wahrgenommen. Auf jeden Fall sind Podcasts eine echte Chance, um dein Recruiting von neuen Mitarbeitenden zu fördern.

Speziell für B2B-Unternehmen eröffnen sich durch Podcasts neue Facetten für ihre Content-Strategie.

Bevor du mit dem eigenen Podcast loslegst.

Du bist motiviert, das Podcast-Format für dein Unternehmen auszuprobieren? Dann nichts wie los! Mit Podcasts kannst du bei deinem Marketing viel bewirken, aber Podcasts sind keine Selbstläufer. Auch wenn die Gespräche häufig wie aus dem Ärmel geschüttelt wirken: Die Vorarbeit und Produktion sind mit Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden.

Aufgabenbereiche bei Podcasts wie die Wahl des richtigen Themas, Recherche, Strukturierung der Inhalte, Formulierung von Fragen für den Gesprächspartner, Vorbereitung des Equipments sowie Aufnahme und deren Nachbereitung sind nicht zu unterschätzen.

Damit Hörer:innen bei deinen Podcasts die Ohren spitzen, ist die Wahl von passenden Sprecher:innen essentiell – wird aber schnell aus den Augen verloren. Nicht jeder setzt sich gerne vor ein Mikro, tritt souverän auf und spricht unaufgeregt zum Publikum.

Wenn du die genannten Aufgaben bewältigst, steht deinem eigenen Podcasts aber nichts mehr im Wege. Alternativ kann dir hierbei professionelle Unterstützung helfen: Eine Agentur ist darauf spezialisiert, dir bei der Konzeption und Produktion unter die Arme zu greifen und den Part der Moderation zu übernehmen.

Fazit: Podcasts im B2B – können viel, sind aber kein Schnellschuss.

Podcasts sind also eine sinnvolle Ergänzung im B2B-Marketingmix. Durch die Verbindung von Information und Unterhaltung kannst du dein Unternehmen authentisch präsentieren und deine Zielgruppe gleichzeitig mit sinnvollem Content versorgen.

Ein Podcast ist allerdings echte Arbeit und lässt sich nicht zwischen Tür und Angel auf die Beine stellen. Was bei den Hörer:innen so locker-flockig rüberkommt, kostet viel Zeit bei der Planung und Produktion – selbst bei einer kurzen Abspieldauer von gerade mal 5 Minuten kommen gut und gerne mehrere Stunden Ausarbeitungszeit zusammen.

Falls du nach diesem Artikel auf den Geschmack von Podcasts gekommen bist, geben wir dir hier 4 hilfreiche Tipps, wie du deinen eigenen B2B Podcast langfristig zum Erfolg machst.

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[1] Studie von Podigee Neue Studie: Mehr als 10 Millionen Deutsche hören Podcasts!

[2] Studie von pilot & Julep: Podcast-Studie zur kontextbezogenen Wirkung.

Von Team wob
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